Südwestfalen/Brilon. Die Junge Union Südwestfalen fordert Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger (SPD) auf, zu seinem Wort zu stehen und sich für den Weiterbau der A46 einzusetzen.

Der Lückenschluss der A46 ist seit Jahren überfällig und eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte für unsere Region. In unserer Heimat gibt es unzählige Mittelständler mit Weltruf. Zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes, aber auch zur Gewinnung neuer Fachkräfte bedarf es einer entsprechenden Infrastruktur“, erklärte dazu der JU-Bezirksvorsitzende Paul Ziemiak aus Iserlohn.

Die JU zeigt sich damit äußerst erstaunt über eine Aussage von Staatssekretär Horst Becker von den Grünen. Dieser hatte in der vergangenen Woche gegenüber dem Bundestagsabgeordneten Patrick Sensburg (Hochsauerlandkreis) erklärt, dass der Bau der A46/B7n nach Brilon „gestorben“ sei. Diese Aussage hat er aber später mehrfach korrigieren lassen. Becker bestätigte jedoch, dass die A46 von Menden nach Arnsberg nicht mehr weiter geführt werden soll.

Dieses Verhalten bezeugt, dass sich die Landesregierung einmal mehr als unfähig erweist. Wir erwarten jetzt eine konkrete Aussage aus Düsseldorf“, so Ziemiak weiter. Dazu ergänzt JU-Deutschlandrat Bernd Schulte aus Meschede: „Die Grünen um Becker und Umweltminister Remmel scheinen sich nicht für die Menschen und ihre Bedürfnisse im ländlichen Raum zu interessieren. Ihre Dagegen-Politik ist wirtschaftsfeindlich, ideologisch überfrachtet und reine Bedienung ihrer Klientel in den Ballungsräumen.

Quelle: Junge Union Südwestfalen