Kreisgebiet Olpe (ots). In der Nacht zu Mittwoch [03. Januar 2018] und insbesondere in den frühen Morgenstunden zwischen 06.00 und 07.00 Uhr kam es im gesamten Kreisgebiet, insbesondere in den Höhenlagen, zu zahlreichen Gefahrenstellen durch starke Sturmböen. Insgesamt wurden 30 Einsätze zwischen 06.00 und 10.30 Uhr gezählt.

Neben umgewehten Mülltonnen, Bauzäunen, Ästen und losen Gegenständen waren es vor allem umgestürzte Bäume, die für Gefahr sorgten. Zahlreiche Nadel- aber auch zur Winterzeit unbelaubte Laubbäume konnten sich mit ihrem Wurzelwerk nicht mehr in dem regennassen und aufgeweichten Boden halten und stürzten um oder Teile brachen ab, oftmals auf die Fahrbahn. Überwiegend kam es hierbei nur zu kurzzeitigen Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs, da die Feuerwehren die Gefahrenstellen kreisweit rasch beseitigten. Lediglich im Bereich der L 512, zwischen Eichhagen und Sondern, musste die Fahrbahn für Aufräumarbeiten kurzfristig voll gesperrt werden.

Verletzt wurde bisher niemand, wenngleich um kurz nach 06.00 Uhr eine Fichte auf ein Wohnhaus in der Straße „Zum Sonnenfeld“ in Wenden-Hillmicke kippte und um kurz nach 07.00 Uhr zwei Fichten auf Wohnhäuser und einen PKW in der Straße „Unterm Kükelscheid“ in Lennestadt-Altenhundem stürzten. Um 06.35 Uhr kippte ein Baum in der „Eichhagener Straße“ plötzlich auf die Fahrbahn und streifte hierbei einen vorbeifahrenden PKW, an dem 500 Euro Sachschaden entstand.

Zudem kam es zeitweise zu Stromausfällen in den Orten Drolshagen, Grevenbrück und Wenden.

Quelle: Kreispolizeibehörde Olpe
Grafik: © Kreispolizeibehörde Olpe (mit Genehmigung zur redaktionellen Verwendung)