Meschede / Berlin. Bereits im Januar 2016 hat Patrick Sensburg das Bundesinnenministerium darauf hingewiesen, dass registrierte, aber noch nicht anerkannte Flüchtlinge in Deutschland nicht ehrenamtlich tätig werden können – noch nicht einmal, wenn sie sich für andere Asylbewerber einsetzen wollen.

So dürften Syrer andere Flüchtlinge zum Beispiel nicht zum Deutschkurs fahren, auch wenn sie einen gültigen Führerschein haben. Das gleiche gelte bei der Mithilfe bei Sprachtests zum Nachweis der Herkunft. Sensburg hat den Wissenschaftlichen Dienst des Bundestags um eine Einschätzung der Rechtslage gebeten. Ergebnis: Es bestehe Regelungsbedarf.

Nun gibt es seit Ende April 2016 ein gemeinsames Integrationskonzept von Bund und Ländern. Auf die Initiative von Patrick Sensburg hin wurde in dieses Konzept nun auch Folgendes aufgenommen: „Ein wichtiger Teil der Integration ist es auch, mehr Schutzberechtigte sowie Asylbewerberinnen und Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive für das Ehrenamt zu mobilisieren. Migrantenorganisationen und Menschen mit Migrationshintergrund, die schon länger in Deutschland leben, müssen wir verstärkt als Brückenbauer anerkennen und gewinnen.

Es ist gut, dass der ehrenamtliche Einsatz von Flüchtlingen nun gefördert wird“, sagte Patrick Sensburg. „Eine erfolgreiche Integration kann über ein solches Engagement besser gelingen und unsere ehrenamtlich Tätigen bekommen noch mehr der dringend notwendigen Unterstützung.

Quelle: Wahlkreisbüro Prof. Dr. Patrick Sensburg, MdB