Meschede. „In solch eine Schule wäre ich früher auch gern gegangen“, so brachte es eine Teilnehmerin auf den Punkt. Seit die Dame die Schulbank gedrückt hat, dürfte allerdings das eine oder anderer Jährchen vergangen sein:

Das Rentner- und Pensionärstreffen der Stadtverwaltung fand diesmal in der neuen Grundschule unter dem Regenbogen statt. Und die Meinung der ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Meschede war eindeutig: „Eine tolle Schule.“

Bürgermeister Uli Hess dürfte das Lob gefreut haben. Ein modernes Schulgebäude für eine moderne Pädagogik: „Hier haben wir mit der Grundschule unter dem Regenbogen die Erfordernisse des demographischen Wandels genutzt, um sogar noch eine deutliche Weiterentwicklung unserer Schullandschaft zu erreichen.“ 48 frühere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung nahmen die neue Schule „unter die Lupe“ – Bürgermeister Uli Hess: „Das zeigt, wie verbunden die ,Ehemaligen‘ auch heute noch mit der Stadt Meschede sind.“ Ältester Teilnehmer des Pensionärstreffens war Gerhard Wilkens mit 91 Jahren.

48 frühere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begrüßte Bürgermeister Uli Hess jetzt beim Pensionärstreffen der Stadt Meschede in der Grundschule unter dem Regenbogen. Bildnachweis: Stadt Meschede

Schulleiterin Susanne Leeuw stellte den Gästen die Schule vor: „Wir sind stolz, dass uns die Stadt Meschede ein so schönes Gebäude zur Verfügung gestellt hat.“ Schule, so die Pädagogin, müsse heute „Riesen-Ansprüchen“ gerecht werden – von Unterricht über Betreuung, Schulorganisation, Elterneinbindung, Pädagogik bis hin zu einer gesunden Verpflegung. Bis zu 400 Schülerinnen und Schüler können in dem Gebäude mit seinen vier Teamhäusern unterrichtet werden – Susanne Leeuw: „Die individuelle Förderung ist unser Aushängeschild.“ Die Transparenz des Gebäudes sei auch inhaltlich ein Prinzip: „Wir sind eine offene Schule – nach außen wie nach innen.

Mit der Inklusion – der gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderung – komme eine weitere große Aufgabe auf die Schullandschaft zu. Auch Bürgermeister Uli Hess sieht darin eine Herausforderung: „Das wird uns mitunter schwer fallen – aber wir müssen es als gesetzlichen Auftrag annehmen.“ Inklusion setze „Können bei den Pädagogen und Verständnis bei den Eltern“ voraus.

Dass die Stadt Meschede mit dem Schulbau eine technisch überaus anspruchsvolle Aufgabe zu bewältigen hatte, machte Dipl.-Ing. Peter Temmhoff vom Fachbereich Infrastruktur seinen früheren Kolleginnen und Kollegen deutlich. Der Abbruch eines Schulgebäudes, ein Neubau – und das alles unter laufenden Schulbetrieb in einem Containerdorf: „Das sind gleich drei Baustellen auf einem Bauplatz.“ Trotzdem habe der sehr eng gesteckte Zeitrahmen eingehalten werden können. In Sachen Energieeffizienz unterschreite das Schulgebäude die Vorgaben der Energieeinsparungsverordnung 2007 um 42 Prozent – Peter Temmhoff: „Das ist ein sehr beachtlicher Wert.

Insgesamt 6,83 Millionen Euro hat die Stadt Meschede in den Schulbau investiert – Bürgermeister Uli Hess: „Das ist gut angelegtes Geld.“ Auch die moderne Pädagogik – „vom Lernen-Müssen zum Lernen-Wollen“ – sei ein wichtiger Zukunftsfaktor für eine attraktive Stadt – früher wie heute, so Uli Hess, sei es oberstes Ziel, Voraussetzungen für eine Stadt zu schaffen, in der die Menschen sich wohlfühlen.

Quelle: Stadt Meschede