Meschede. Egal ob draußen oder drinnen: Den natürlichen Lebensraum vermischen Jugendliche häufig mit einem anderen, künstlichen Raum – mit Handy oder Ohrstöpsel im Ohr wird unterwegs Musik gehört, telefoniert, gechattet usw. Nicht nur die Ohren, auch die Augen nehmen die Umgebung nur in Ausschnitten wahr, da sich die Blicke immer wieder auf den Bildschirm des Handys richten.

Bei dem Projekt „CyberDubbing“ möchte das vier Generationen-Team Ulrike Mertens, Lukas Mertens, Ulrich Rützel und Christian Mono mit Jugendlichen zwischen 12 und 14 Jahren Ton- und Bildelemente aus dem natürlichen Lebensraum und aus der Netzwelt (Cyber) sammeln und neu zusammensetzen bzw. mit Musik unterlegen (dubben). Der Workshop ist im Rahmen des Kulturrucksacks Meschede-Arnsberg kostenlos und wird gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW sowie vom Kulturamt der Kreis- und Hochschulstadt Meschede.

(v.l.n.r.) Das Workshop-Team Ulrike Mertens, Lukas Mertens, Ulrich Rützel und Christian Mono im Tonstübchen in Arnsberg. Foto: Stadt Meschede

(v.l.n.r.) Das Workshop-Team Ulrike Mertens, Lukas Mertens, Ulrich Rützel und Christian Mono im Tonstübchen in Arnsberg. Foto: Stadt Meschede

Los geht es am 10. Mai 2014 um 14 Uhr im Tonstübchen im JBZ Liebfrauen in Arnsberg, wo interessierte Jugendliche mehr über das Projekt erfahren können. Weitere Termine sind u.a. an der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede geplant. Gesucht und festgehalten werden Geräusche und Fotos: Menü-Klänge und Bilder des Smartphones, aber auch Lärm und Klangvolles aus der Außenwelt, dem eigenen Umfeld in Meschede und Arnsberg sowie Fotos z.B. vom Ursprungsort der Klänge. Anschließend werden aus dem von den Teilnehmern zusammengestellten Ton- und Bildmaterial Collagen gebastelt, die z.B. mit TripHop- oder DubStep-Grooves unterlegt werden können.

Anmeldungen für den Workshop „CyberDubbing“ nimmt Anne Wiegel, Mitarbeiterin der Kreis- und Hochschulstadt Meschede, bis zum 07. Mai 2014 unter Tel. 0291/205-164 entgegen. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein mobiles Tonaufnahmegerät bzw. ein entsprechend ausgestattetes Handy oder Smartphone oder eine digitale Kamera. Der Workshop ist auf 10 Teilnehmer beschränkt, die Reihenfolge der Anmeldungen entscheidet.

Quelle: Stadt Meschede