Marsberg. (Hochsauerlandkreis, Hochstift und Waldeck) Die Mitglieder des Marsberger Geschichts- und Heimatvereins „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e.V.“ haben jetzt auf das vergangene Jahr zurückgeschaut. Im Resümee zeigt die Jahresbilanz eine vorher nie dagewesene Anzahl von Aktivitäten auf. Die Aktionspalette des Vereinsjahres ist von Jubiläen, Bündnissen, Preisen, Radiosendungen, TV-Spots, antiken Sammlungen und Exponaten sowie plattdeutschen Aktivitäten geprägt und somit sehr breit gefächert.

Immerhin konnten die „Marsberger Geschichten“ 2017 insgesamt 21 Stadtführungen durch das historische Obermarsberg und den umliegenden Ortschaften und Stätten anbieten. Als besonders erfolgreich erwiesen sich hier die Kooperationen mit Institutionen der Region aus dem Paderborner, Warburger und Waldecker Land sowie dem weiteren Sauerland. Alleine 14 Führungen waren Geschichtsbesuche von Schulklassen.

Nach der Übergabe des LWL-Preises für westfälische Landeskunde im Biedermeier-Zimmer des vom LWL geförderten Museums „Haus Kupferhammer“ in Warstein - v. l. n. r. Bernhard Enste (Museum „Haus Kupferhammer“), Markus Hiegemann (Hochsauerlandwelle), Prof. Dr. Doris Tophinke (Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Paderborn), Dr. Karina Lammert, Landesrätin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger (LWL-Kulturdezernentin), Dr. Thomas Schöne (Bürgermeister Warstein) und Andreas Karl Böttcher (Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.). Foto: © LWL / Ines Lammert

Nach der Übergabe des LWL-Preises für westfälische Landeskunde im Biedermeier-Zimmer des vom LWL geförderten Museums „Haus Kupferhammer“ in Warstein – v. l. n. r. Bernhard Enste (Museum „Haus Kupferhammer“), Markus Hiegemann (Hochsauerlandwelle), Prof. Dr. Doris Tophinke (Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Paderborn), Dr. Karina Lammert, Landesrätin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger (LWL-Kulturdezernentin), Dr. Thomas Schöne (Bürgermeister Warstein) und Andreas Karl Böttcher (Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.). Foto: © LWL / Ines Lammert

Interessant waren auch in 2017 Zusammenarbeiten mit dem Naturpark Diemelsee, dem Naturpark Teutoburger Wald-Eggegebirge, dem Geopark GrenzWelten, den an Marsberg angrenzenden Städten und Großgemeinden, den Natureinrichtungen und gleichgesinnten Vereinen, den Universitäten in Kassel, Marburg, Paderborn und Münster, dem LWL mit seinen Fachstellen, Kommissionen und Ämtern sowie zahlreichen weiteren Institutionen, Museen und Touristen-Informationen des Marsberger Umlandes.

Einen großen Stellenwert wurde dem Plattdeutschen eingeräumt. Hier ist Gefahr in Vollzug, da tagtäglich Plattdeutsch-Sprecher der Region versterben und dieses Kulturgut somit unwiederbringlich verloren geht. Zusammen mit dem Waldeckischen Geschichtsverein (WGV) geht man dieses Thema nun auch überregional an. Hierzu wurden Beschlüsse gefasst, eine zentrale Dokumentationsstelle in Bad Arolsen zu errichten. Plattdeutsche Texte und Tonaufnahmen begründen dieses neue Mundart-Archiv, das mit den Forschungszentren und weiteren regionalen Archiven zusammenarbeitet. Diese Arbeit soll in 2018 mit verschiedensten Aktionen auf Waldecker und westfälischer Seite intensiviert werden.

In Oesdorf spielten die Meerhofer Musiker für den WDR vor dem Aloysius-Bildstock. Auf dem Foto hinten stehend v. l. n. r. Michael Worringen (Redaktionsleiter des WDR), Björn von Pey (leitender Tontechniker) und Manfred Reimann (leitender Lichttechniker). Sitzend auf der Bank v. l. n. r. Andreas Karl Böttcher (Vorsitzender der „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“), Günter Agethen (Musiker aus Meerhof), Anna Hölzer (Regisseurin) und Bernd Sieren (Musiker aus Meerhof). Ganz vorne sitzend: Jan Rothstein (Kamera-Leitung). Foto: © Marsberger Geschichten - Schlüssel zur Vergangenheit e.V., Autor: Malte Vogt (WDR)

In Oesdorf spielten die Meerhofer Musiker für den WDR vor dem Aloysius-Bildstock. Auf dem Foto hinten stehend v. l. n. r. Michael Worringen (Redaktionsleiter des WDR), Björn von Pey (leitender Tontechniker) und Manfred Reimann (leitender Lichttechniker). Sitzend auf der Bank v. l. n. r. Andreas Karl Böttcher (Vorsitzender der „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“), Günter Agethen (Musiker aus Meerhof), Anna Hölzer (Regisseurin) und Bernd Sieren (Musiker aus Meerhof). Ganz vorne sitzend: Jan Rothstein (Kamera-Leitung). Foto: © Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e.V., Autor: Malte Vogt (WDR)

Ferner konnte man würdig im August 2017 das Jubiläum von „DO BISTE PLATT“ zusammen mit der Hochsauerlandwelle und den beteiligten Arbeitskreisen in Scharfenberg feiern. 25 Jahre plattdeutsche Beiträge im Lokalsender des Sauerlandes, 15 Jahre „DO BISTE PLATT“ und 500 Sendungen ließen hierzu regelrecht die MdBs, Landräte, Bürgermeister, Heimatvereine und zahlreiche Platt-Freunde in den Briloner Ortsteil pilgern.

Auch der WDR zeigt großes Interesse an den Marsberger Plattdeutsch-Aktivitäten. So lag es auf der Hand, dass nach einer Anfrage des WDR-Fernsehens (Köln) in Meerhof Werbe-Spots für den Sender gedreht wurden. Die Redaktionsleitungen des Senders waren auf der Suche nach einem neuen Image. Typische Traditionen, Humor und Wortwitz aus allen Landesteilen von NRW sollen so im WDR widergespiegelt werden.

Andreas Karl Böttcher, der Vorsitzende des Marsberger Geschichts- und Heimatvereins „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ präsentiert die frisch restaurierten Marsberger Figuren des Heiligen Vinzenz von Paul aus der LWL-Klinik-Kirche und dem Marsberger Krankenhaus im Museum „Haus Böttcher - Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“. Foto: © Marsberger Geschichten - Schlüssel zur Vergangenheit e.V.

Andreas Karl Böttcher, der Vorsitzende des Marsberger Geschichts- und Heimatvereins „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ präsentiert die frisch restaurierten Marsberger Figuren des Heiligen Vinzenz von Paul aus der LWL-Klinik-Kirche und dem Marsberger Krankenhaus im Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“. Foto: © Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e.V.

Die Szenen der Meerhofer Dialekt-Spots wurden von einem Filmteam, den „Marsberger Geschichten“ und den vier Akteuren (Marlies Thiele, Andreas Paschen, Bernd Sieren und Günter Agethen) ausgearbeitet und innerhalb eines Wochenendes verfilmt. Sie gelten erstmal als Pilotprojekt bevor andere Regionen verfilmt werden und verkörpern somit die Region des Hochsauerlandkreises im WDR. Seit Anfang November 2017 sind sie jeden Tag als „Einspieler“ zwischen den Sendungen und Nachrichten des Senders landesweit zu sehen.

Auch in der Sprachforschung sind Sauerländer führend und vom LWL ausgezeichnet worden: Zahlreiche Alltagsgespräche aus dem sauerländischen Raum wurden von der aus Hirschberg stammenden Dr. Karina Lammert auf Varietäten im Gespräch wissenschaftlich untersucht. Die ausgewerteten Vorarbeiten lieferten die „Marsberger Geschichten“. Dieses Engagement stieß auf ein großes Interesse bei den zuständigen Gremien des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL). Daraufhin vergab der LWL seinen Preis für westfälische Landeskunde.

50 Jahre Marsberg-Lillers - Pressegespräch am 19. Mai 2017 im Marsberger Rathaus. V. l. n. r. Andreas Karl Böttcher (Marsberger Geschichten - Schlüssel zur Vergangenheit e.V. und Ansprechpartner „Öffentlichkeitsarbeit“ 50 Jahre Marsberg-Lillers), Karl-Heinz Berger (DFG Marsberg, Ehrenvorsitzender), Marsbergs Bürgermeister Klaus Hülsenbeck sowie Marsbergs stv. Bürgermeister Bernd Dinkelmann. Foto: © Marsberger Geschichten - Schlüssel zur Vergangenheit e.V.

50 Jahre Marsberg-Lillers – Pressegespräch am 19. Mai 2017 im Marsberger Rathaus. V. l. n. r. Andreas Karl Böttcher (Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e.V. und Ansprechpartner „Öffentlichkeitsarbeit“ 50 Jahre Marsberg-Lillers), Karl-Heinz Berger (DFG Marsberg, Ehrenvorsitzender), Marsbergs Bürgermeister Klaus Hülsenbeck sowie Marsbergs stv. Bürgermeister Bernd Dinkelmann. Foto: © Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e.V.

LWL-Kulturdezernentin und Landesrätin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger hat den Preis im Museum „Haus Kupferhammer“ in Warstein persönlich überreicht. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Doris Tophinke vom Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Paderborn. Die „Marsberger Geschichten“ präsentierten 2017 auch zahlreiche plattdeutsche und hochdeutsche Radio-Sendungen vom Karneval bis hin zur plattdeutschen Weihnacht.

Insgesamt stehen bei der Hochsauerlandwelle 54 plattdeutsche Radio-Sendungen mit Marsberger, Diemelseer, Diemelstädter, Willinger, Arolser, Volkmarser, Briloner, Olsberger, Esloher, Warsteiner und Sprechern aus Sundern bzw. Möhnesee für das Jahr 2017 zu Buche.

Sie bilden ein neuzeitliches Bündnis, um die Rechtsgeschichte grenzübergreifend und wissenschaftlich im Hochstift, dem östlichen Sauerland und Waldeck aufzuarbeiten und starten den Versuch, die Region hierüber in Wert zu setzen - Das Foto zeigt die Moderatoren, Verantwortliche und die für die Städte federführend bestimmten Sprecher aus Marsberg, Padberg, Canstein, Fürstenberg und Dringenberg. Vorne sitzend v. l. n. r.: Hans-Josef Struckmeier (Kreiskulturamt Paderborn), Kirsten John-Stucke (Leiterin des Kreismuseums Wewelsburg), Bernhard Nolte (Fürstenberg). Hinten stehend: 2. v. l. Andreas Karl Böttcher (Obermarsberg), 3. v. l. Andreas Weiß (stv. Leiter des Kreismuseums Wewelsburg) und 4. v. l. Johannes Georg (Dringenberg). Foto: © Frauke Pixberg, Kreismuseum Wewelsburg

Sie bilden ein neuzeitliches Bündnis, um die Rechtsgeschichte grenzübergreifend und wissenschaftlich im Hochstift, dem östlichen Sauerland und Waldeck aufzuarbeiten und starten den Versuch, die Region hierüber in Wert zu setzen – Das Foto zeigt die Moderatoren, Verantwortliche und die für die Städte federführend bestimmten Sprecher aus Marsberg, Padberg, Canstein, Fürstenberg und Dringenberg. Vorne sitzend v. l. n. r.: Hans-Josef Struckmeier (Kreiskulturamt Paderborn), Kirsten John-Stucke (Leiterin des Kreismuseums Wewelsburg), Bernhard Nolte (Fürstenberg). Hinten stehend: 2. v. l. Andreas Karl Böttcher (Obermarsberg), 3. v. l. Andreas Weiß (stv. Leiter des Kreismuseums Wewelsburg) und 4. v. l. Johannes Georg (Dringenberg). Foto: © Frauke Pixberg, Kreismuseum Wewelsburg

Hochdeutsche Radio-Highlights setzten die „Marsberger Geschichten“ z. B. mit Sonder-Sendungen zum Kloster Flechtdorf und Dalheim, der Meerhofer Kirche oder den Walderlebnispfad, Ranger-Wanderungen im Indian Summer am Diemelsee, zur Rückkehr des Wolfes, dem Hessentag in Korbach, dem Jubiläum des Marsberger Krankenhauses oder der Reformation.

Zahlreiche neue Exponate wurden von der Bevölkerung dem Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ gestiftet. Die für die Geschichte interessantesten Stücke werden in der Reihe „Marsbergs Fundstück des Monats“ mit Hintergrundinformationen regelmäßig prämiert.

Der Festakt zum Jubiläum: 15 Jahre DO BISTE PLATT - 500 Plattdeutsche Sendungen der Hochsauerlandwelle im Bürgerfunk von Radio Sauerland im Landgasthof Schnier in Brilon-Scharfenberg. - V. l. n. r. Reinhard Mester (stv. Bürgermeister von Eslohe), Ursula Mathweis (Sauerländer Heimatbund), Dr. Christof Bartsch (Bürgermeister von Brilon), Andreas Karl Böttcher (Marsberger Geschichten - Schlüssel zur Vergangenheit e.V.), Dr. Michael Schult (stv. Landrat des Hochsauerlandkreises), Johannes Wüllner (stv. Bürgermeister von Marsberg), Markus Hiegemann (Moderator der Hochsauerlandwelle), Winfried Dickel (Briloner Heimatbund – Semper Idem e. V.), Dirk Wiese (Mitglied des Bundestages) Walter Bracht (Waldeckischer Geschichtsverein - Bezirksgruppe Diemelstadt) und Ferdi Lenze (stv. Landrat des Hochsauerlandkreises, Vorsitzender der Veranstaltergemeinschaft von Radio Sauerland). Foto: © Marsberger Geschichten - Schlüssel zur Vergangenheit e.V.

Der Festakt zum Jubiläum: 15 Jahre DO BISTE PLATT – 500 Plattdeutsche Sendungen der Hochsauerlandwelle im Bürgerfunk von Radio Sauerland im Landgasthof Schnier in Brilon-Scharfenberg. – V. l. n. r. Reinhard Mester (stv. Bürgermeister von Eslohe), Ursula Mathweis (Sauerländer Heimatbund), Dr. Christof Bartsch (Bürgermeister von Brilon), Andreas Karl Böttcher (Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e.V.), Dr. Michael Schult (stv. Landrat des Hochsauerlandkreises), Johannes Wüllner (stv. Bürgermeister von Marsberg), Markus Hiegemann (Moderator der Hochsauerlandwelle), Winfried Dickel (Briloner Heimatbund – Semper Idem e. V.), Dirk Wiese (Mitglied des Bundestages) Walter Bracht (Waldeckischer Geschichtsverein – Bezirksgruppe Diemelstadt) und Ferdi Lenze (stv. Landrat des Hochsauerlandkreises, Vorsitzender der Veranstaltergemeinschaft von Radio Sauerland). Foto: © Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e.V.

Besondere Highlights waren die Übergabe der umfangreichen Sammlung der Niedermarsberger Heimatfreunde, die Übergabe und die Restaurierungen der Figuren des Hl. Vinzenz von Paul aus der LWL-Klinik Marsberg und dem Marsberger Krankenhaus, ein über 2.500 Jahre alter Kupferring aus Obermarsberg sowie eine über 250 Jahre alte Casel aus dem Kloster Bredelar.

Neue Projekte mit den „Marsberger Nostalgie-Impressionen der Woche“, dem Heimat-Informations-Portal „Unser Marsberg – samt seiner Umgebung“ und der Aufarbeitung der Rechtsgeschichte im Paderborner, Höxter bzw. Waldecker Land und dem heimischen Sauerland wurden angestoßen und neuzeitliche Bündnisse geschmiedet.

Plattdeutsch im Rahmen von „DO BISTE PLATT“ vereint: Marsberger und viele neue Waldecker Sprecher sind ab sofort mit von der Partie. U. a. Karl Heinemann (Plattdeutscher Leiter des Diemelstädter Arbeitskreises aus Rhoden - vorne links sitzend), Karl Brühne (Massenhausen - 6. v. l.), daneben Moderator Markus Hiegemann (Hochsauerlandwelle) und Gerhard Althoff (Vorsitzender der Bezirksgruppe Bad Arolsen im Waldeckischen Geschichtsverein) und daneben stehend: Andreas Karl Böttcher (Vorsitzender der „Marsberger Geschichten - Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“). Foto: © Sandra Simshäuser

Plattdeutsch im Rahmen von „DO BISTE PLATT“ vereint: Marsberger und viele neue Waldecker Sprecher sind ab sofort mit von der Partie. U. a. Karl Heinemann (Plattdeutscher Leiter des Diemelstädter Arbeitskreises aus Rhoden – vorne links sitzend), Karl Brühne (Massenhausen – 6. v. l.), daneben Moderator Markus Hiegemann (Hochsauerlandwelle) und Gerhard Althoff (Vorsitzender der Bezirksgruppe Bad Arolsen im Waldeckischen Geschichtsverein) und daneben stehend: Andreas Karl Böttcher (Vorsitzender der „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“). Foto: © Sandra Simshäuser

Geschichtliche Aufarbeitungen nahm der Verein u. a. zu den Themen „Brauchtum“ (Karneval, Ostern, Michaelstag, Erntedank, Weihnachten, Silvester, Neujahr und Dreikönige), Reformation und Gegenreformation, 50 Jahre Marsberger Krankenhaus und 125 Jahre Kreuzwegstationen in St.-Magnus-Niedermarsberg vor. Ganz besonders engagierte man sich im Rahmen des großen Städtejubiläums von Marsberg und der französischen Partnerstadt Lillers im Jahr 2017.

50 Jahre wurden zum Jubiläum im Rahmen von Zeitzeugengesprächen geschichtlich aufgearbeitet. Außer dem ideellen Einsatz wurde die Deutsch-Französische Gesprächsrunde und die Stadt Marsberg in diesem Zusammenhang auch finanziell unterstützt. 2 Buch-Neuauflagen und die Publikation „Hatheburg und Thankmar“ konnten 2017 vorgestellt werden.

Relikt aus der großen Sammlung der Niedermarsberger Heimatfreunde, die die „Marsberger Geschichten - Schlüssel zur Vergangenheit e.V.“ im Jahr 2017 übernommen haben. Das Bildnis zeigt das Jubiläum 100 Jahre Postkutsche „Stadtberge - Arolsen“ in Niedermarsberg im Jahr 1951. Der Postillion Herr Bangert (aus der Trift) befindet sich in Niedermarsberg am Hotel zur Post. Foto: © Marsberger Geschichten - Schlüssel zur Vergangenheit e.V.

Relikt aus der großen Sammlung der Niedermarsberger Heimatfreunde, die die „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e.V.“ im Jahr 2017 übernommen haben. Das Bildnis zeigt das Jubiläum 100 Jahre Postkutsche „Stadtberge – Arolsen“ in Niedermarsberg im Jahr 1951. Der Postillion Herr Bangert (aus der Trift) befindet sich in Niedermarsberg am Hotel zur Post. Foto: © Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e.V.

Auch 2018 wird nicht langweilig: Gleich drei örtliche Marsberger Jubiläen, Zeitzeugengespräche, eine Geschichtsverfilmung und zwei neue Internetprojekte werfen ihre Schatten voraus. Weitere Informationen zum Marsberger Geschichts- und Heimatverein finden Sie unter: www.marsberger-geschichte.de.

Quelle: Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e.V.