Kreis Soest: Untere Fischereibehörde führt jährlich zwei Fischerprüfungen durch

201 neue Petrijünger 2018

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Kreis Soest (kso.2019.01.21.022.-rn). Entspannt mit der Angel an einem Gewässer sitzen und die frische Luft genießen. Das ist für viele die Idealvorstellung einer Freizeitbeschäftigung. Dazu muss aber zunächst die Hürde der Fischerprüfung genommen werden. Insgesamt 201 Petrijünger haben es 2018 im Kreis Soest geschafft und bei der Unteren Fischereibehörde im Soester Kreishaus diesen Test bestanden. Dass er durchaus anspruchsvoll ist, belegt die Tatsache, dass 13 Interessierte durchgefallen sind.

Der Kreis Soest führt zweimal im Jahr die Fischerprüfung durch, und zwar im Frühjahr und Herbst. Die nächste Prüfung findet am Freitag [05. April 2019] und Samstag [06. April 2019] im Kreishaus statt. Anmeldeschluss ist der 08. März 2019. „Die Frühjahrsprüfung ist weitaus beliebter als die Herbstprüfung. Deshalb ist eine frühzeitige Anmeldung wichtig“, empfiehlt Sachbearbeiterin Sonja Todzi. Der Kreis Soest sei einer der wenigen Kreise bzw. kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen, die auch den Samstag als Prüfungstag anbieten. Dann würden Plätze vorzugsweise an Schüler vergeben, das Mindestalter der Prüflinge liege bei 13 Jahren. Sonja Todzi: „Der Samstag ist sehr beliebt, es besteht aber kein Anspruch auf einen bestimmten Prüfungstag.

Im praktischen Teil der Fischerprüfung gilt es, eine ausreichende Artenkenntnis nachzuweisen sowie eine Angel zum Fang einer bestimmten Fischart waidgerecht zusammenzustellen. Links im Bild ein Angelhaken mit Blinker, rechts eine Angelrolle. Foto: © Thomas Weinstock / Kreis Soest
Im praktischen Teil der Fischerprüfung gilt es, eine ausreichende Artenkenntnis nachzuweisen sowie eine Angel zum Fang einer bestimmten Fischart waidgerecht zusammenzustellen. Links im Bild ein Angelhaken mit Blinker, rechts eine Angelrolle. Foto: © Thomas Weinstock / Kreis Soest

Die Fischerprüfung gliedert sich in zwei Teile. In der schriftlichen Prüfung müssen die künftigen Angler 45 von insgesamt 60 Fragen richtig beantworten. Dabei wird gefordert, dass aus jedem der sechs Sachgebiete mindestens sechs von zehn Fragen korrekt beantwortet werden. So sollte man beispielsweise wissen, welche Fische Schlundzähne haben. Wem nicht bekannt ist, dass Brassen, Rotfedern und Karpfen diese Eigenschaft haben, läuft Gefahr, zu den fünf bis sieben Prozent der Kandidaten zu gehören, die regelmäßig durchfallen. Der gesamte Fragenkatalog für den schriftlichen Teil umfasst 359 Fragen.

Die Prüflinge haben zuerst die Theorie zu bestehen, um für die praktische Prüfung zugelassen zu werden. Im praktischen Teil müssen die Prüfungsteilnehmer und die Prüfungsteilnehmerinnen – letztere sind mit einem Anteil von rund fünf Prozent jeweils deutlich in der Minderheit – eine ausreichende Artenkenntnis der hier vorkommenden Fische, Neunaugen und Krebse nachweisen. Es gibt 49 Fischtafeln; vier von vorgelegten sechs Tafeln bzw. die abgebildeten Arten müssen erkannt werden. Schließlich gilt es, eine Angel zum Fang einer bestimmten Fischart waidgerecht zusammenzustellen.

Die Termine der Fischerprüfung sowie weitere Infos sind im Netz unter www.kreis-soest.de zu finden (Stichwort „Fischerprüfung“ ins Suchfenster eingeben).

Quelle: Pressestelle Kreis Soest
Foto: © Thomas Weinstock / Kreis Soest

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