Kreis Soest: Überarbeiteter Ratgeber „Informationen zum Pflegegrad“ erschienen

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Kreis Soest (kso.2019.01.18.017.-rn). Anfang 2017 hat der Gesetzgeber die Pflegestufen durch Pflegegrade ersetzt. Seit diesem Zeitpunkt definieren die Pflegegrade eins, zwei, drei, vier und fünf die Pflegebedürftigkeit. Den in diesem Zusammenhang für die Pflegeberatung bereits erfolgreich eingesetzten Ratgeber „Informationen zum Pflegegrad“ hat eine Arbeitsgruppe des Kreises Soest, des Hochsauerlandkreises und des Märkischen Kreises in Kooperation mit den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe überarbeitet und neu aufgelegt.

Vor allem das neu gestaltete Layout schafft dem Leser Klarheit und erleichtert ein gutes Leseverständnis“, ist Simone Niebiossa von der Pflegeberatung des Kreises Soest sicher. Sie verweist auf eine unterschiedliche farbliche Kennzeichnung der sechs Module einer Pflegebegutachtung, wie sie der Medizinische Dienst der Krankenkassen durchführt. Es handelt sich um die Bereiche Mobilität, kognitive und kommunikative Fähigkeiten, Verhaltensweisen und psychische Problemlagen, Selbstversorgung, Bewältigung von und selbständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen sowie der Alltagsgestaltung. „Auch die Module sieben und acht, dabei geht es um außerhäusliche Aktivitäten und Haushaltsführung, wird der Gutachter kurz durchgehen. Diese fließen jedoch nicht in die Bewertung mit ein, sind jedoch für die weitere Maßnahmenplanung ebenfalls von Bedeutung“, erläutert Simone Niebiossa.

Eine Arbeitsgruppe hat den Ratgeber „Informationen zum Pflegegrad" überarbeitet und eine Neuauflage auf den Weg gebracht. Das Bild zeigt (von links) Simone Niebiossa (Kreis Soest), Anne Rickert und Silvia Kölber (beide Hochsauerlandkreis) sowie Annegret Röllmann (Märkischer Kreis). Es fehlt Simone Kuhl (Märkischer Kreis). Foto: © Kreis Soest
Eine Arbeitsgruppe hat den Ratgeber „Informationen zum Pflegegrad“ überarbeitet und eine Neuauflage auf den Weg gebracht. Das Bild zeigt (von links) Simone Niebiossa (Kreis Soest), Anne Rickert und Silvia Kölber (beide Hochsauerlandkreis) sowie Annegret Röllmann (Märkischer Kreis). Es fehlt Simone Kuhl (Märkischer Kreis). Foto: © Kreis Soest

In erster Linie soll der Ratgeber während eines Gesprächs mit der jeweiligen Pflegeberatung der fünf südwestfälischen Kreise zum Einsatz kommen. Simone Niebiossa: „Pflegeleistungen und die Pflegebegutachtung sind für Laien sehr schwierige Themen. Der neu gestaltete Ratgeber stellt ein hervorragendes Arbeitsmittel zur Vorbereitung auf den Besuch des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen dar. Denn auf dieser Basis können Fragen und Verständnisprobleme beim Beratungsgespräch sofort geklärt werden.

Der Ratgeber diene dem Leser als Erinnerung. Er könne sich damit sehr gut orientieren und eine erste Selbsteinschätzung vornehmen. Jeder einzelne Punkt in einem Modul, der in einer Pflegebegutachtung bewertet wird, sei genau beschrieben. Zusätzlich könne sich der Nutzer des Ratgebers zu jedem Punkt Notizen in einem dafür vorgesehenen Feld machen.

Quelle: Pressestelle Kreis Soest
Foto: © Kreis Soest

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