Kreis Soest: Mit 180 durch 80er-Zone – Bußgeldstelle legt Jahresstatistik 2018 vor

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Kreis Soest (kso.2019.02.13.046.jdw). Nach wie vor wird auf den Straßen im Kreis Soest viel zu schnell gefahren, viele Autofahrer sind mit dem Bleifuß unterwegs. Der übelste Raser in der jetzt veröffentlichten Jahresstatistik 2018 der Bußgeldstelle wurde auf der B 55n erwischt, vom Autobahnkreuz Erwitte/Anröchte in Richtung Anröchte. Dort sind 80 Stundenkilometer erlaubt, der Temposünder fuhr allerdings 180, als es blitzte. Er hatte also sage und schreibe 100 Stundenkilometer mehr auf dem Tacho, als erlaubt.

Der an zweiter Stelle folgende Tatort ist die Kreuzung Paderborner Landstraße und Neuer Weg bei Lohne. Ein Raser wurde dort mit 154 km/h gemessen. Erlaubt sind an dieser Stelle allerdings nur 70 km/h, so dass 84 Stundenkilometer für das Bußgeld zu Buche schlugen. Auf der L856 von Bad Sassendorf in Richtung Soest, bei Elfsen, sicherte sich ein unverantwortlicher Verkehrsteilnehmer Platz drei der kreisweiten Negativ-Rangliste. Auf einer 100er-Strecke beschleunigte er auf 181, war also 81 km/h zu schnell unterwegs. Der „Spitzenreiter“ in einem 50er-Bereich wurde auf der B 229 von Soest in Richtung Arnsberg, in der Nähe des Hevedamms, mit 130 gemessen, fuhr also 80 km/h mehr als erlaubt.

Neben einem Bußgeld wartete auf diese Raser auch ein Fahrverbot. Bei den ausgesprochenen Fahrverboten spielen Geschwindigkeitsüberschreitungen die größte Rolle – noch vor Alkohol am Steuer. Immerhin 304 Raser (Vorjahr 373) mussten ihren Führerschein abgeben. 196 Fahrer (Vorjahr 200) wurden unter Alkohol- oder Drogeneinfluss erwischt und verloren aus diesem Grund ihre Fahrerlaubnis. Alles in allem wurde im Kreis Soest insgesamt 544-mal aufgrund verschiedener Vergehen ein Fahrverbot ausgesprochen (Vorjahr 620).

Die Bußgeldstelle des Kreises Soest bearbeitete im Jahr 2018 insgesamt 54.009 Verwarn- und Bußgeldfälle im Bereich der Geschwindigkeitsmessungen. Das sind 5.301 weniger als im Vorjahr (59.310). Die Bußgeldstelle der Kreisverwaltung bearbeitet auch die Anzeigen der Polizei und rechnet neben der eigenen stationären und mobilen Geschwindigkeitsüberwachung auch die Starenkästen und Radarfahrzeuge der Stadt Lippstadt ab.

Quelle: Pressestelle Kreis Soest
Foto: © Judith Wedderwille / Kreis Soest

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