Kreis Soest: Erpressungsversuche per E-Mail anzeigen

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Kreis Soest (ots). In den letzten Wochen häufen sich aus der Bevölkerung die Hinweise, dass sie E-Mails von unbekannten Personen, bzw. von ihrer eigenen E-Mailadresse, erhalten haben. Der Versender behauptet darin, dass die Webcam des Angeschriebenen angeblich „gehackt“ und er bei „sexuellen Handlungen an sich selbst“ gefilmt worden sein soll.

Der anonyme Erpresse droht nun damit, diesen Film öffentlich zu machen, wenn der Bürger nicht bereit ist eine gewisse Summe, mittels sogenannter Bitcoins, (digitales Zahlungsmittel) an ihn zu zahlen. Die Polizei rät, einen möglichen „Anhang“ dieser E-Mails keinesfalls zu öffnen.

In jedem Fall sollte bei solchen dreisten Erpressungsversuchen Anzeige bei der Polizei erstattet werden. Die E-Mails sollten frühestens, nach Rücksprache mit der Polizei gelöscht werden. Aus ihnen könnten sich gegebenenfalls noch wichtige Spuren ergeben, die einen Rückschluss auf den Täter zulassen.

Weitere Tipps zur Datensicherheit befinden sich auf der Landesseite der Polizei unter https://polizei.nrw/datensicherheit. (reh)

Quelle: Kreispolizeibehörde Soest (ots)
Foto: © Wolfgang Lückenkemper / Kreispolizeibehörde Soest (obs / newsroom)

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