Kreis Soest: Elterngeld – 2018 knapp 22 Mio. Euro bewilligt

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Kreis Soest (kso.2019.01.23.027.rd/tw). Seit über 10 Jahren gibt es das Elterngeld. Die Anzahl der Anträge und der bewilligten Fördermittel ist von Jahr zu Jahr gestiegen. Im vergangenen Jahr haben die Ausgaben der Elterngeldstelle des Kreises erneut einen Rekordwert in Höhe von knapp 22 Mio. Euro (2017/20,4 Mio.) erreicht. Eine Vielzahl von jungen Eltern, die aus dem Berufsleben ausgestiegen sind, um sich ausschließlich um den Nachwuchs zu kümmern, konnte dadurch finanziell unterstützt werden.

2018 wurden insgesamt 3.549 Anträge auf Elterngeld bewilligt (2017: 3.430), davon 2.606 an die Mütter (2017: 2.570) und 943 an die Väter (2017: 860). Weiterhin nahm die überwiegende Anzahl der Väter (763) nur die sogenannten Partnermonate in Anspruch.
Das Elterngeld ersetzt nach der Geburt eines Kindes das wegfallende Erwerbseinkommen.

Das Basiselterngeld beträgt in der Regel um 60 Prozent des bisherigen Nettoeinkommens. Mit dem ElterngeldPlus wurde die Leistung im Jahr 2015 modernisiert. Das ElterngeldPlus richtet sich vor allem an Eltern, die früher in Teilzeit in den Beruf zurückkehren möchten; es können jedoch auch die Personen ElterngeldPlus beziehen, die nach der Geburt nicht erwerbstätig sind. Die Höhe des ElterngeldPlus liegt höchstens bei der Hälfte des monatlichen Basiselterngeldes; dafür kann die Bezugszeit verlängert werden: Aus einem Basiselterngeldmonat werden zwei ElterngeldPlus-Monate. ElterngeldPlus kann somit über den 14. Lebensmonat hinaus bezogen werden.

In der EIterngeldsteIle des Kreisjugendamtes wurden 2018 insgesamt 3.549 Anträge auf Elterngeld bewilligt. Symbolfoto: © Judith Wedderwille / Kreis Soest
In der EIterngeldsteIle des Kreisjugendamtes wurden 2018 insgesamt 3.549 Anträge auf Elterngeld bewilligt. Symbolfoto: © Judith Wedderwille / Kreis Soest

Ändern sich während des Bezuges von Elterngeld die persönlichen Verhältnisse (zum Beipsiel wegen der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit oder wegen einer erneuten Schwangerschaft) ist es oft sinnvoll, einen Anspruchswechsel hinsichtlich der beantragten Leistung vorzunehmen (Wechsel von Basiselterngeld in ElterngeldPlus oder umgekehrt).

Insgesamt haben die Eltern die Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten der Förderung. Eine kompetente fachliche Beratung ist daher sinnvoll. Ausführliche Information sind bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Elterngeldstelle im Soester Kreishaus zu erhalten.

Telefonisch sind die Fachkräfte unter den Telefonnummern 02921 302053, 302058 und 303452 zu erreichen. Eine persönliche Beratung erfolgt in der Kreisverwaltung in den Räumen E 043 und E 044. Außerdem sind Informationen im Netz unter www.kreis-soest.de zu finden (Stichwort „Elterngeld“ ins Suchfenster eingeben).

Quelle: Pressestelle Kreis Soest
Foto: © Judith Wedderwille Kreis Soest

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