Finnentrop. Am vergangenen Donnerstag [12. Mai 2016] führte der Verkehrsdienst der KPB Olpe einen Schwerpunkteinsatz gegen Raser auf der L 687 zwischen Rönkhausen und Wildewiese durch. Ziel der Kontrollen waren insbesondere rasende Motorradfahrer, die die beliebte, kurvige Motorradstrecke häufig als Rennstrecke benutzen.

Die Landstraße wurde zwischen 16 Uhr und 20 Uhr mit Radarwagen, einer Motorradstreife und zwei Zivilstreifen intensiv überwacht. Dabei stellten die eingesetzten Beamten 22 Verstöße von Kradfahrern gegen die zulässige Höchstgeschwindigkeit bzw. das Überholverbot fest. Alle Betroffenen wurden an Ort und Stelle angehalten und ihre Personalien festgestellt. Sie müssen mit empfindlichen Geldbußen und teilweise mit Punkten in Flensburg rechnen.
Um 17:09 Uhr durchfuhr ein 23-jähriger Kradfahrer aus Sundern mit seiner Suzuki die Radarmessung mit 87 km/h.

Erlaubt sind an dieser Stelle nur 50 km/h. Die ersten polizeilichen Haltezeichen missachtete der junge Mann und versuchte, in Richtung Wildewiese zu flüchten. Auf dem Weg dorthin wurde seine kurze Flucht beendet. Der Verkehrsdienst erwartete ihn an einer Kontrollstelle und hielt ihn schließlich an. Als Grund für seine Flucht gab er an, dass ihm ein schalldämpfendes Element im Auspuff fehle. Folgen für ihn: Eine Anzeige wegen Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit um 34 Km/h, Nichtbeachten der Haltezeichen und Erlöschen der Betriebserlaubnis des Krads.

Um 17:33 Uhr wurden zwei 17-Jährige aus Neuenrade auf ihren Kleinkrafträdern mit 78 bzw. 84 km/h gemessen. Beide Geschwindigkeitsüberschreitungen liegen im Bußgeldbereich. Die jungen Männer befanden sich noch in der Probezeit. Neben Geldbuße und Punkt in Flensburg dürfte die in solchen Fällen obligatorische Nachschulung mit ca. 700 Euro zu Buche schlagen.

Um 18:59 Uhr wurden zwei 23- und 24-jährige Männer aus Altena auf ihren Ducati mit 107 bzw. 112 km/h vom Radarstrahl erfasst. Die Folgen: Geldbuße von je 240 Euro, 2 Punkte in Flensburg und 1 Monat Fahrverbot.

Quelle: Kreispolizeibehörde Olpe
Grafik: © Kreispolizeibehörde Olpe (mit Genehmigung zur redaktionellen Verwendung)