Eslohe. „Ich denke, die Kombination der Maßnahme Renaturierung Esselaue mit dem Bau einer Freizeitanlage unter Nutzung der LEADER-Förderung ist wirklich anstrebenswert, das unterstützen wir – aber wir müssen darauf achten, niemanden, und schon recht kein Kind oder keinen Jugendlichen einer ernsthaften Gefahr auszusetzen,“ fasst Nathalie Evers-Stumpf, Ausschussmitglied und Bürgermeisterkandidatin die Haltung der SPD-Fraktion zusammen.

In der kommenden Sitzung des Ausschusses für Schule, Familie, Soziales, Sport und Kultur am Donnerstag [10. April 2014] um 17:30 Uhr steht voraussichtlich der Beschluss zum Bau des Bike-Park nah des Esloher Sportplatzes an. Weiterhin geht es um den künftigen Betrieb der Anlage. Dies zumindest erwartet die SPD-Fraktion nach Beratung der Sitzungsvorlage (Nr. 25/2014), zu der man sich schon ein schon ein wenig mehr Inhalte, Pläne und Konzepte gewünscht hätte. Allerdings kündigt die Verwaltung weitere Erläuterungen für die Sitzung am 10. April 2014 an. Die Ausschussmitglieder der SPD gehen erwartungsvoll in diese Sitzung und erhoffen sich Aufklärung darüber, wie man sich die endgültige Gestaltung des Bike-Park vorstellt.

Nathalie Evers-Stumpf (Mitglied im Ausschuss für Schule, Familie, Soziales, Sport und Kultur & Bürgermeisterkandidatin in Eslohe). Foto: Steffi Rost

Nathalie Evers-Stumpf (Mitglied im Ausschuss für Schule, Familie, Soziales, Sport und Kultur & Bürgermeisterkandidatin in Eslohe). Foto: Steffi Rost

So sehr ich dieses neue Freizeitangebot für Eslohe begrüße – jeder, der sich auf die geplanten Dirt Jumps begibt, handelt auf eigene Gefahr – das ist die Aussage der Kommunalversicherung, dessen sollten sich auch die Eltern bewusst sein“, gibt Fraktionsvorsitzender Volker Frenzel zu bedenken und verweist auf die Aussage des gemeindlichen Haftpflichtversicherers GVV Kommunal. “Jeder Nutzer muss sich im Klaren sein, dass es sich bei dem vorliegenden Sport um eine recht gefährliche Sportart handelt, die mit einem nicht unerheblichen Sturzrisiko verbunden ist.“ heißt es dort weiter.

Weiterhin erinnert die SPD-Fraktion auf die im Januar beantragten Änderungen und regt an, konkreter auf Regelungen zum Betrieb der Anlage hinzuarbeiten. Scheinbar besteht das gesamte Betreiberkonzept zurzeit darin, dass man hoffe 1-2 Jugendliche für die Einweisung zu finden, wie es die Vorlage zum Bike-Park aufweist. Hier muss für feste Verantwortlichkeiten und eine klare Aufgabenverteilung Sorge getragen werden. Auch wird man Bürgeranfragen hinsichtlich zusätzlich zu erwartender Lärmemissionen und zu detaillierten Unterhaltungskosten z.B. durch Aufwendungen des Bauhofes in die Ausschusssitzung einbringen.

Volker Frenzel (Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Eslohe). Foto: Steffi Rost

Volker Frenzel (Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Eslohe). Foto: Steffi Rost

Falls in keinster Weise auf die Anregungen und Bedenken eingegangen werden sollte, behält man sich vor, der Vorlage nicht zuzustimmen und wird vorschlagen, die dafür eingesparten Mittel zur Förderung des Breitensports einzusetzen.

Quelle: SPD Eslohe