Bestwig: NaturRanger erleben Winterzauber im Bilsteintal

Familienerlebnisse im Sauerland erkundet - NaturRanger mit Laternen auf Entdeckungstour im Bilsteintal

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Bestwig / Warstein. Nieselregen und Nebelschwaden liegen über dem Arnsberger Wald. Nicht das perfekte Wetter für die erste NaRa-Familienwanderung des Jahres? Für die Bestwiger NaturRanger schon. Denn mit Einbruch der Dunkelheit geht es los: Auf Laternenwanderung ins Bilsteintal.

Mehrmals im Jahr laden die NaturRanger ihre Mitglieder und Freunde zur Familienwanderung ein. Gemeinsam das Sauerland entdecken, Abenteuer erleben und neue Ideen und Anregungen für den nächsten Familienausflug sammeln. Das ist das Ziel der Wanderungen.

Zusammen mit Stefan Enste vom Bilsteintal e.V. erkundeten die NaturRanger jetzt den Wildpark und die Tropfsteinhöhle im Warsteiner Bilsteintal. „Winterzauber“ heißt das Programm welches in den Monaten November bis Februar von Jedermann gebucht werden kann.

Eine tolle Stimmung und spannende Infos auf dem Weg durch den Wildpark zur Tropfsteinhöhle. Foto: © NaturRanger e.V.
Eine tolle Stimmung und spannende Infos auf dem Weg durch den Wildpark zur Tropfsteinhöhle. Foto: © NaturRanger e.V.

Als sich die NaturRanger am frühen Abend vor der Waldwirtschaft des Bilsteintals versammeln ist es bereits stockfinster – nur der Schein von 30 Laternen erhellt die Nacht und weist den Weg zum Treffpunkt.

Das Beste an unseren Laternen ist: in ihnen lodert eine Flamme – aber Vorsicht – es ist eine echte Flamme die auch heiß wird“ gibt Enste am Beginn der Tour zu bedenken. Dann geht es los. Vorbei an der alten Jugendherberge – die mit viel Herzblut Stück für Stück renoviert wird. Etwas weiter freuen sich die Wildschweine sichtlich über den späten Besuch am Gehege. Und besonders die jungen Ranger haben ihren Spaß die Tiere im Schein der Laternen beobachten zu können.

Wie ein leuchtender Wurm schlängelt sich die Wandergruppe auf eimem leicht ansteigenden Pfad dem Eingang der Tropfsteinhöhle entgegen. Das erste Etappenziel ist erreicht. Die Laternen bleiben draußen für die NaturRanger geht es jetzt unter der Erde weiter.

Bei Wegebauarbeiten wurde die Höhle 1887 durch einen Waldarbeiter entdeckt und bereits ein Jahr später als Schauhöhle für Besucher geöffnet. 1.850 Meter umfasst das gesamte Höhlensystem – 400 Meter davon können familien-freundlich erkundet werden. Für die NaturRanger warten auf halber Strecke Kinderpunsch, Glühwein und Kekse. Eine willkommene Stärkung bevor es vorbei an versteinerten Schweinen, Elefanten und zahlreichen Zwergen wieder ins Freie geht.

Mehr Infos zu den Veranstaltungen der Ranger unter www.naturranger.com.

Quelle: NaturRanger e.V.
Fotos: © NaturRanger e.V.

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