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Bestwig. Die hohe Qualität und Leistungsfähigkeit der Oberen Ruhrtalbahn soll dauerhaft gesichert werden: Der Bestwiger Gemeinderat hat in einer einstimmigen Resolution die Deutsche Bahn AG dazu aufgefordert, ihre Planungen zu einer nur eingleisigen Sanierung der Tunnel-Abschnitte auf den heimischen Bahnlinien zu überdenken.

Hintergrund: Vor wenigen Wochen sind Pläne der Deutschen Bahn bekannt geworden, Sanierungsarbeiten an den Gleisen im 687 Meter langen Glösinger Tunnel bei Arnsberg-Oeventrop, im 650 Meter langen Freienohler Tunnel, am dazwischen liegenden 3,5 Kilometer langen Streckenabschnitt sowie im 1,4 Kilometer langen Elleringhauser Tunnel nur eingleisig auszuführen. Dies, so die Sorge der Rats- mitglieder, würde zu einer massiven Beeinträchtigung der derzeitigen Situation sowie der Zukunftsaussichten der Oberen Ruhrtalbahn führen.

Mit der Resolution reiht sich die Gemeinde Bestwig in die gemeinsame Initiative der Hochsauerlandkreises, des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Ruhr-Lippe (ZRL), des Zweckverbandes Westfalen-Lippe (NWL) sowie weiterer HSK-Kommunen ein. Das Ziel: Die Deutsche Bahn AG soll die Tunnel sowie die weiteren Strecken-abschnitte vollständig und zweigleisig sanieren. Bürgermeister Ralf Péus: „ Für Menschen und Wirtschaft in der heimischen Region ist die Obere Ruhrtalbahn ist eine wichtige Verkehrsader und von ganz besonderer Bedeutung – bestehende Standards müssen deshalb unbedingt erhalten werden.

Quelle: Gemeinde Bestwig