Arnsberg: Stadt führt Baumfäll- und Grünschnittarbeiten durch

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Arnsberg. Im Bereich der Probsteikirche müssen zwei große Eschen gefällt werden. Die Bäume sind vom Eschentriebsterben betroffen und das in einem weit fortgeschrittenen Stadium. In diesem Zuge werden weitere Schnittarbeiten im Bereich Hang zwischen Probsteikirche und Promenade, sowie im sogenannten „Hang Krummholz“ vorgenommen.

Hang Probsteikirche / Promenade:
Der Fußweg zwischen Klosterstraße und Promenade, Richtung Rundturnhalle, unterhalb der Probsteikirche, ist seit einigen Jahren aufgrund der Sicherungsarbeiten im Bereich der Mauern der Probsteikirche gesperrt. Aus Sicht der Verwaltung ist das eine wichtige Wegeverbindung Richtung Rundturnhalle. Dieser Weg soll nun wieder hergestellt werden. Hieraus ergibt sich dann auch eine direkte Verbindung zum Natur-Erlebnis-Raum aus dem Altstadtbereich heraus. Der Natur-Erlebnis-Raum wird dann auch an der Klosterstraße entsprechend ausgeschildert. Da in dem Bereich jahrelang keine Pflegearbeiten durchgeführt werden konnten, muss hier zunächst einmal „durchforstet“ werden. Zudem ist einiges an „Totholz“ zu beseitigen.

„Hang Krummholz“:
Der stadtbildprägende „Hang Krummholz“ wurde seinerzeit von der Stadt Arnsberg erworben, um die für die klassizistische Stadtanlage Arnsbergs wichtige „Bellevue-Situation“ wieder weitgehend herzustellen.Unter Bellevue-Situation ist ein weiter (Aus-) Blick in die Landschaft, hier auf das Ruhrtal und Neustadt, gemeint. Die Bellevue-Situation war Grundkonzept für die Anlage des Neumarktes.

In den 1990iger Jahren wurde auch ein Aussichtspunkt am Hang errichtet. Es wird darauf hingewiesen, dass es hier nicht um eine Abholzung des Hanges geht. Der Rückschnitt des Aufwuchses wurde in den letzten Jahren nicht mehr vorgenommen, was jetzt korrigiert wird. Die Sträucher werden also nicht entfernt, sondern stark zurückgeschnitten und künftig auf einer Höhe gehalten, sodass Sichtbeziehungen von der Klosterstraße ins Ruhrtal ermöglicht werden.

Die Arbeiten werden in Laufe der kommenden Woche, ab 21. Januar 2019, begonnen und vom Fachdienst Grünflächen|Forst|Friedhöfe, Bereich Forst durchgeführt. Vor Ort werden die Arbeiten vom Revierförster Arnsberg, Sebastian Demmel beaufsichtigt.

Leider ist es so, dass in letzter Zeit einige Bäume im Stadtgebiet gefällt werden mussten. Hierbei waren maßgeblich Baumkrankheiten wie das Eschentriebsterben Auslöser. Auch das sich verändernde Klima macht den Bäumen „zu schaffen“.

Der Fachdienst Grünflächen | Forst | Friedhöfe pflanzt aber auch regelmäßig neue Bäume. In der Regel werden gefällte Bäume ersetzt. So wurden im Dezember 2018 im Grünflächenbereich 25 Ersatzpflanzungen vorgenommen. Im Friedhofsbereich 30. Hier war der Friedhof Sunderner Straße besonders betroffen, weil Sturm „Frederike“ massive Schäden verursacht hat. Der Fachdienst hat im gesamten Stadtgebiet im Rahmen von Straßenbaumaßnahmen im Auftrag der Stadtwerke 94 neue Bäume gepflanzt.

Auch bei der Planung von neuen Außenanlagen berücksichtigt der Fachdienst Grünflächen | Frost | Friedhöfe die Anpflanzung von Bäumen. So werden im Rahmen der Umgestaltungen der Außengelände Agnes-Wenke-Schule 48 Bäume, an der Sekundarschule am Eichholz 20 Bäume, am Gymnasium Laurentianum im 1. Bausbschnitt bereits 15 Bäume und in den Außengeländen der neuen KiTas in Hüsten 30 Bäume, gepflanzt. Am meisten werden hier die Baumarten Amberbaum, Weißdorn, Spitzahorn, Hainbuche, und z.Zt. verstärkt der Ginkgo gepflanzt:

Quelle: Stadt Arnsberg
Grafik: © HSK-Aktuell

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