Arnsberg. Am Freitag [11. Mai 2018] findet um 20.00 Uhr die Erlebnisführung „Arnsberger Sagen, Mythen und Legenden“ statt. In dieser Stadtführung wird ausführlich Arnsbergs mystische Vergangenheit behandelt. Denn wer an den malerischen Gassen und den verträumten Fachwerkhäuschen vorbeikommt, wird sich umgehend in eine andere Zeit versetzt fühlen.

Doch nicht nur belegte Fakten haben das geschichtliche Geschehen der Stadt gestaltet, auch sagenhafte Erzählungen prägten die Jahrhunderte. Die wohl bekannteste und spektakulärste „Sage von der ledernen Brücke“ erzählt von Edelherren und Edelfräulein, bösen Rittern und dem Teufel. Der „Oberfreistuhl“, Ursprung der Arnsberger Gerichtsgeschichte, weiß viele schauerliche Geschichten von mittelalterlichen Strafen zu erzählen, aber ab und an findet sich in der altertümlichen Rechtsprechung auch ein Happy End.

Auch der „Blaue Stein“ vor dem Rathaus ist ein Zeitzeuge der Arnsberger Historie, um den sich Legenden ranken. Denn dieser Stein war die letzte Gebetsstätte der Hexen vor ihrer Verbrennung. Noch heute glaubt man den Geist der „Jungfer Gertrud“ Nacht für Nacht durch den unterirdischen Gang zum Schloss geistern zu sehen. Doch wenn man einen Hund durch die Gassen streifen sieht, sollte man ihm schnellstens folgen, denn vielleicht führt er einen zu Wodans sagenumwobenen Schatz. Nur der „Knüppelhund“ weiß, wo dieser Schatz vergraben ist.

Diese und viele andere Sagen und Mythen werden den Teilnehmern während des Erlebnisrundgangs am Freitag [11. Mai 2018] geschildert. Treffpunkt ist an der „Klosterstraße“ / Hirschberger Tor“. Die Kosten betragen für Erwachsene 5 Euro, Kinder bsi 14 Jahren zahlen 3 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Weitere Informationen gibt es beim Verkehrsverein Arnsberg e.V. unter Tel. 02931 4055.

Quelle: Verkehrsverein Arnsberg e.V.