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Arnsberg (ots). Ein 74 Jahre alter Mann aus Arnsberg erhielt am Montagnachmittag [13. Juli 2015] einen Telefonanruf. Der redegewandte Anrufer schilderte dem Rentner einen angeblichen Gewinn. So habe er eine Kreuzfahrt und eine Reise nach Wien gewonnen.

Allerdings, so der Anrufer weiter, müsse vor dem Erhalt der Reiseunterlagen eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von mehreren hundert Euro gezahlt werden. Als der 74-Jährige nach seinen Kontodaten für eine entsprechende Abbuchung gefragt wurde, tat er das einzig richtige in solchen Fällen: Er beendete das Gespräch und legte einfach auf!

Immer dann, wenn für die Auszahlung eines angeblichen Gewinns eine Gebühr verlangt wird, muss davon ausgegangen werden, dass es sich um einen versuchten Betrug handelt. Mal ist die Gebühr angeblich für den Sicherheitsdienst, der das gewonnen Bargeld nach Hause bringen soll, dann wieder müssen dubiose Bearbeitungsgebühren beglichen werden. Es läuft aber immer auf eines hinaus:

Die Betrüger gaukeln einen nicht existenten Gewinn vor und haben es einzig und allein auf das Geld ihrer Opfer abgesehen. Deshalb bittet die Polizei eindringlich um besondere Vorsicht und Aufmerksamkeit bei derartigen Gewinnankündigungen, egal ob diese schriftlich eingehen oder am Telefon angekündigt werden.

Quelle: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis
Grafik: © Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis (mit Genehmigung zur redaktionellen Verwendung)