Arnsberg. Hintergrund des Besuches des Bundespräsidenten in Arnsberg sind die Projekte der generationenübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Alt und Jung zur Gestaltung der Gesellschaft des langen Lebens in der Stadt. Im Rahmen seines Besuches wird Bundespräsident Gauck auch die Kindertagesstätte „Kleine Strolche“ und die Seniorenwohnanlage „Servicewohnen“ besuchen.

Der AfD-Fraktionsvorsitzende, Jürgen Antoni, erklärte hierzu, dass es sich hierbei durchaus um lobenswerte Einrichtungen, die sowohl die öffentliche Aufmerksamkeit als auch die entsprechende Wertschätzung verdient haben, handele. Antoni begründet seine Absage zum Empfang des Bundespräsidenten damit, dass die Stadt Arnsberg zu Ehren des hohen Gastes einen Empfang abhält, zudem Vertreter der Arnsberger Politik, aus Wirtschaft und Gesellschaft geladen seien, welcher die klamme Stadtkasse und somit auch den Arnsberger Steuerzahler in Höhe von geschätzten 20.000 Euro belaste.

Wie allen Fraktionsvorsitzenden im Rat der Stadt Arnsberg, wurde auch dem Fraktionsvorsitzenden der AfD eine solche Einladung zum Empfang mit dem Bundespräsidenten zugedacht. Antoni erklärte hierzu: „Ich kann, auch nach reiflicher Überlegung, diese Einladung nicht annehmen. Die Arnsberger Politik wurde nicht gefragt und hat auch keine Einladung an den Bundespräsidenten ausgesprochen. Die Kosten dieser Selbsteinladung, von geschätzten 20.000 Euro sollen aber nun aus der Arnsberger Stadtkasse, für eine Halbtagesvisite des Bundespräsidenten, aufgebracht werden. Wir haben in Arnsberg andere Sorgen und hätten dieses Geld, wäre es denn über, sicherlich auch anderweitig, beispielsweise zur Senkung der Kindergartenbeiträge, einsetzen können.

Quelle: Alternative für Deutschland (AfD) Arnsberg