Arnsberg / Müschede. Die erste Müscheder Dorfjugendkonferenz, die am 29. April 2016 in der Schützenhalle und in Zusammenarbeit des Arbeitskreises Dorfjugendkonferenz, des Bezirksausschusses und der Stadt Arnsberg stattfand, ergab viele neue Ideen.

An insgesamt sechs „Thementischen“ konnten die Jugendlichen ins Gespräch kommen, Verbesserungswünsche äußern, neue Vorschläge einbringen. Die Tische trugen überschriften zu den Themen Ausbildung / Beruf, Dorfgestaltung, Freizeit / Vereine, Integration, Vernetzung und Jugendraum. Das Thema des Jugendraums und seiner aktuellen sowie vor allem zukünftigen Nutzung wurde besonders intensiv und begeistert bearbeitet. Die meisten der anwesenden Jugendlichen wussten überhaupt nichts von der Existenz des nur wenige Meter neben dem Eingang zur Schützenhalle liegenden Jugendraums. Schnell wurde klar, dass dieser in Zukunft genutzt werden soll.

In Gesprächen an den anderen Tischen ergaben sich oft ähnlich engagierte Diskussionen. Mit vielem, was das Dorf bereits bietet, waren die Jugendlichen zwar sehr zufrieden, es kamen aber zu jeder Überschrift trotzdem einige (neue) Vorschläge und Wünsche auf. Am Ende der aktiv genutzten Gesprächsrunden stellten die Moderatoren jedes Tisches die zusammengetragenen Ergebnisse vor. Die Anwesenden hatten dann die Möglichkeit, die für sie besten Ideen und am dringlichsten umzusetzenden Vorschläge zu markieren und zu bewerten.

Dies sind einige der Punkte, die von den Jugendlichen besonders oft genannt bzw. als besonders wichtig eingestuft wurden:

  • Vernetzung und Informationsfluss verbessern (um Veranstaltungen etc. besser zu bewerben),
  • einen öffentlichen Treffpunkt für Jugendliche schaffen (zum Beispiel auf dem Dorfplatz) und regelmäßige Öffnungszeiten des Jugendraums,
  • Veranstaltungen für unter 18-Jährige und eine Facebook-Seite für junge Menschen im Dorf (die bereits ins Leben gerufen wurde).

Insbesondere beim Thema der Dorfgestaltung kamen auch viele Vorschläge, die nicht nur die Jugend des Dorfes betreffen. So wurden beispielsweise mehr Sitzbänke, die Erneuerung einer Bushaltestelle oder die Aufbesserung von oft genutzten Wegen gewünscht.

Die insgesamt vielen guten Ideen wurden bereits zur Information und (soweit möglich) zur Umsetzung vom Arbeitskreis der Dorfjugendkonferenz an die verschiedenen Vereine, zuständigen Gruppen und die Politik des Dorfes weitergegeben. Auch die Jugendlichen selbst wurden während der Veranstaltung zur aktiven Mithilfe bei den gewünschten Veränderungen motiviert.

Quelle: Antonia Vogt