Arnsberg: Bürgermeister einig – Bundes- und Landesförderung hilft am besten mit Beständigkeit

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Arnsberg. Die Ruhr verbindet Arnsberg mit Wickede (Ruhr) und „in beiden Gemeinden schätzen wir die positiven Wirkungen des Ruhrtalweges hoch ein„, stimmen die Bürgermeister Ralf Paul Bittner und Martin Michalzik aus Arnsberg und Wickede (Ruhr) überein. Ralf Paul Bittner, der in einigen Tagen sein erstes Amtsjahr als neuer erster Bürger Arnsbergs absolviert hat, kam zum Antrittsbesuch in die Ruhrgemeinde. „Das ist eine schöne Geste unter Nachbarn„, freute sich Wickedes Rathauschef.

Auf die Qualitätssicherung des Ruhrtalradweges gemeinsam mit den touristischen Akteuren von Ruhrgebiet und Sauerland legen beide Kommunen weiterhin Wert. Wickede hoffe, hier demnächst mit dem nächsten Abschnitt der naturnahen Umgestaltung des Flusses einen schönen Schritt voranzukommen, erläuterte Michalzik. Die Stadt Arnsberg hingegen baut derzeit den Ruhrtalradweg zwischen Arnsberg und Niedereimer verkehrssicher und nutzerfreundlich aus.

Weitere Themen waren Schulen und Kindergärten: „Für die nötigen Investitionen brauchen wir Programme wie „Gute Schule 2020“ des Landes auch in Zukunft„. Beim „Gute-Kinder-Gesetz“ des Bundes bewegt beide Verwaltungschefs die Sorge, dass die Befristung der Bundesfinanzierung bis 2022 problematisch ist: „Die Initiative der Großen Koalition ist in der Sache in Ordnung. Kommt aber nach Ablauf dann aus Berlin nichts nach, droht uns, dass wir als Gemeinden auf allen Folgekosten für neues Personal und Investitionen sitzen bleiben, die bis dahin angestoßen wurden„.

Foto: © Gemeinde Wickede (Ruhr) / M. Voss
Foto: © Gemeinde Wickede (Ruhr) / M. Voss

Wie in der Wickeder Kommunalpolitik wird auch in Arnsberg über die Straßenbaubeiträge gesprochen. Positiv schätzen beide Bürgermeister ein, dass die zuständige Ministerin letzte Woche bei einer Konferenz mit den heimischen Bürgermeistern ausführte, dass sie in dieser Frage bis zum Sommer Klarheit herbeiführen will.

Persönliche Begegnungen sind und bleiben die beste Grundlage, um gemeinsame Anliegen vorwärtszubringen oder auch um unterschiedliche Interessen abzugleichen„, sind Bittner und Michalzik überzeugt. Daher wird der persönliche Gesprächsfaden auch als wichtig eingeschätzt, um beim neuen Vorstoß des Landes für den „Lückenschluss“ zwischen den Autobahnen bei Hemer und Arnsberg eng in Verbindung zu bleiben. Zunächst gilt es, die nächsten Schritte der Landespolitik und ihrer Planer sachlich zu begleiten und dann in der Kommunalpolitik zu bewerten.

Die grundsätzlichen Positionen in unseren Kommunen sind schon seit langem in Ratsbeschlüssen dokumentiert. Die haben inhaltlich auch heute noch Gültigkeit und Berechtigung„. Ob und wie konkret der neue Anlauf nach vierzig Jahren erfolgloser Planungsgeschichte tatsächlich Bewegung bringe, bleibe abzuwarten.

Michalzik wies schließlich auf die sensiblen Echthauser Berührungspunkte Flugplatz und Motocrossbahn hin und bat, bei allen eventuellen Plänen, die diese Anlagen betreffen, ganz früh informiert zu werden.

Quelle: Stadt Arnsberg
Foto: © Gemeinde Wickede (Ruhr) / M. Voss

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