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Herzogenaurach / Winterberg. Es war alles da, was im Bob- und Skeletonsport Rang und Namen hat. Natürlich war auch Winterberg auf der kürzlichen Saisoneröffnungs-Pressekonferenz des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) in Herzogenaurach vertreten. WM-Pressechef Paul Senske präsentierte den BSD-Vertretern, Bundestrainern und den rund 40 Journalisten dabei das sportliche und Rahmenprogramm der WM Ende Februar 2015. „Das Interesse an der Weltmeisterschaft war bei der Pressekonferenz deutlich zu spüren“, sagt Senske.

Auch die Freude auf das Top-Event der neuen Saison steigt von Tag zu Tag.“ Neben dem WM-Programm stellte Senske in kurzen Zügen auch die Neuerungen an der Winterberger Bobbahn vor. Er verglich die Eisröhre an der Kappe mit „einer silbernen Schlange im neuen Look“. Das Kunsteis in der Zielarena, der neue Wetterschutz, die optimierte Kältegewinnung und vor allem die Videoanlage mit 69 Kameras seien „pilot- und zukunftsträchtige Investitionen“. Die Bahn – so Senske – werde sich in einem WM-würdigen Zustand präsentieren und beste Bedingungen liefern.

Freut sich auf das letzte Rennen ihrer Karriere: Anja Huber-Selbach. Fotos: Bobbahn Winterberg

Freut sich auf das letzte Rennen ihrer Karriere: Anja Huber-Selbach. Fotos: Bobbahn Winterberg

Sportlich – das wurde in Herzogenaurach deutlich – wird Winterberg ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu Olympia 2018 in Pyeongchang (Südkorea). Nach dem Debakel von Sotschi wollen die deutschen Sportler voll angreifen. „In Winterberg will ich meinen Titel verteidigen“, erklärte der amtierende Zweierbob-Weltmeister Francesco Friedrich. Anja Schneiderheinze, lange im Dienst des BSC Winterberg und 2006 mit Sandra Kiriasis Bob-Olympiasiegerin, will auf ihrer „Heimbahn einen raushauen“.

Gelungener Auftritt in Herzogenaurach: Paul Senske (l.) und BSD-Chef Andreas Trautvetter. Fotos: Bobbahn Winterberg

Gelungener Auftritt in Herzogenaurach: Paul Senske (l.) und BSD-Chef Andreas Trautvetter.
Fotos: Bobbahn Winterberg

Anja Huber-Selbach, 2008 Skeleton-Weltmeisterin, fährt in Winterberg ihr letztes Rennen, und es dürfte ein emotionaler Abschied werden: „Dann werden einige Tränen fließen.

Quelle: Bobbahn Winterberg Hochsauerland