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Winterberg. Ob zur Schule oder Ausbildungsstätte, zum Einkauf oder zur Freizeitgestaltung: Menschen auf dem Land sind oft auf den Bus angewiesen. Ein flächendeckendes, komfortables Angebot ist deshalb gerade in den Ortsteilen wichtig.

Wie sich die aktuelle Situation des Busverkehrs darstellt, sollte eine Fragebogenaktion des Vereins für Stadtmarketing Winterberg mit seinen Dörfern und des Regionalverkehrs Ruhr Lippe GmbH (RLG) in Grönebach ermitteln. Die Ergebnisse liegen jetzt vor.

Die Fragebögen gingen im März bei allen Haushalten in Grönebach ein. Anwohner äußerten sich zu ihrem Mobilitätsverhalten und ihrer Zufriedenheit mit dem bestehenden Busangebot. Zudem durften sie auch Wünsche äußern. Da jedes einzelne Familienmitglied angesprochen war, kamen alle Generationen zu Wort – junge Leute, die noch keinen Führerschein haben, Personen mittleren Alters ebenso wie Senioren. Somit erreichte die Umfrage einen repräsentativen Meinungsquerschnitt.

Fragebogenaktion des Stadtmarketings: Wie mobil sind die Bürger? Foto: Stadtmarketing Winterberg

Laut Umfrageergebnis ist nach wie vor der Pkw das Haupttransportmittel der meisten Bewohner. Dennoch: 25 Prozent aller Grönebacher nutzen regelmäßig den Bus. Fast die Hälfte dieser Fahrten führen nach Winterberg, Niedersfeld und in die Ortsteile. 34,5 Prozent hatten umliegende Orte wie Medebach, Olsberg und Brilon zum Ziel.

Gute Noten gaben 40 Prozent der Befragten dem ÖPNV in Grönebach: Sie sind mit dem Angebot der RLG zufrieden bis sehr zufrieden. In Anbetracht der doch recht regen Frequentierung der Busse wünschen sich viele Grönebacher dennoch eine Verbes-serung des Fahrtenangebotes. Dichtere Fahrpläne vor allem an den Wochenenden stehen weit oben auf der Prioritätenliste.

Am 7. Juli wird die RLG die Ergebnisse der Befragungen im Rahmen einer Bürgerver-sammlung öffentlich vorstellen. Beginn ist um 19.30 Uhr in der Dorfhalle Grönebach. Alle Interessenten sind eingeladen.

Mit der Fragebogenaktion verbanden die Initiatoren ein Gewinnspiel. Glück hatten die Familie Werner Hitzegrad, Ewald Stahlschmidt und Marie Christine Cramer.

Quelle: Verein für Stadtmarketing Winterberg mit seinen Dörfern