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Winterberg / Gelsenkirchen (Bü). Gerald Asamoah hatte wie immer gute Laune. „Ich bin noch nie Bob gefahren. Aber das sieht ja nicht so schwer aus“, lachte der Schalker Kultstürmer, als er zum „Promi-Anschub“ erschien. Denn direkt neben der Veltins-Arena in Gelsenkirchen warb Winterberg damit für die Bob- und Skeleton-WM vom 23. Februar 2015 bis 08. März 2015 im Hochsauerland.

Schalker Helden vergangener Tage sowie junge Talente testeten auf der Startanlage nach Einweisung durch Zweier-Weltmeister Jannis Bäcker (BSC Winterberg) Kraft und Schnelligkeit. Der 35-jährige Asamoah, der mittlerweile Leitwolf der zweiten Schalker Mannschaft ist, ließ den Worten Taten folgen und erzielte auf der 30 Meter langen Strecke eine Zeit, die nur von Kim Sane, seinem jungen Kollegen aus dem Regionalliga-Team, unterboten wurde.

Fühlten sich im und am Bob pudelwohl: (von vorn) Gerald Asamoah, Olaf Thon und Martin Max. Auch den Winterberger Kufen-Athleten machte es sichtlich Spaß. Foto: Inga Ortmann

Fühlten sich im und am Bob pudelwohl: (von vorn) Gerald Asamoah, Olaf Thon und Martin Max. Auch den Winterberger Kufen-Athleten machte es sichtlich Spaß. Foto: Inga Ortmann

Ob neben diesem Duo nun Weltmeister Olaf Thon (48), der zweimalige Bundesliga-Torschützenkönig Martin Max (46), Ex-Torwart Mathias Schober (38), oder die U-23-Akteure Pascale Talarski und Julian Wolff – sie alle legten einen sympathischen Auftritt der Königsblauen hin. Natürlich musste Thon noch einmal vom legendären 6:6 gegen Bayern München aus dem Jahr 1984 („Das schönste Spiel meiner Karriere“) erzählen und Max berichtete, dass er mit viel Spaß bundesweit als Schalker Fan-Botschafter unterwegs sei. Die drei Nachwuchsleute lieferten kleine Einblicke in das schwierige Vorhaben, den Traum von der Profi-Laufbahn Wirklichkeit werden zu lassen.

U-23-Kapitän Wolff hatte an den Einzelanschubtests offenbar so viel Gefallen gefunden, dass er einen gemeinsamen Start mit dem Bobpiloten Pablo Nolte vom BSC Winterberg wagte. Skeleton allerdings erschien den von den Weltcup-Teilnehmern Alexander Gassner (BSC Winterberg) und Katharina Heinz (RSG Hochsauerland) informierten sieben Fußballern noch anspruchsvoller. Hier ließ sich Asamoah nur auf einen Versuch angeschoben von Thon und Max ein.

Zwei Weltmeister unter sich: Jannis Bäcker, der amtierende Zweierbob-Weltmeister und Olaf Thon, der Fußball-Weltmeister von 1990. Foto: Inga Ortmann

Zwei Weltmeister unter sich: Jannis Bäcker, der amtierende Zweierbob-Weltmeister und Olaf Thon, der Fußball-Weltmeister von 1990. Foto: Inga Ortmann

Sie alle wollen wiederkommen. Erste Vorgespräche zur Organisation von Taxibob-Fahrten im Winterberger Eiskanal wurden bereits geführt. Der eloquente Olaf Thon fand wieder einmal die Worte, die die Gäste aus dem Hochsauerland mitten im Revier gerne hörten: „Das habt ihr heute super gemacht. Ich freue mich schon auf die WM.

Quelle: Bobbahn Winterberg Hochsauerland