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Winterberg (ske). Das Warten hat ein Ende: In Winterberg beginnt endlich die „WM-Eiszeit“. Bahnmeister Stefan Knipschild und seine Mannschaft stehen „Schlauch bei Fuß“, um am Mittwoch [15. Oktober 2014] um 18 Uhr mit dem Bewässern der auf Vereisungstemperatur heruntergekühlten Bobbahn zu beginnen.

Bei der ersten Nachtschicht sind drei Mann im Einsatz“, sagt Knipschild. „Dann wird rund um die Uhr gearbeitet, bis das Eis steht.“ Mittwochmorgen läuft die Kühlanlage; nachts wird die Bahn permanent bewässert, tagsüber geht es an die „Feinarbeit“. Vor allem müssen die Kurvenprofile exakt herausgearbeitet werden – wenn die Eisschicht dick genug ist. Rund eine Woche dauert diese mühevolle und anspruchsvolle Arbeit.

Fotoquelle: Bobbahn Winterberg

Fotoquelle: Bobbahn Winterberg

Am 22. Oktober 2014 soll das Eis stehen. Dann stehen die Ampeln auf Grün: Die Bahn ist am frühen Nachmittag frei für die Jungfernfahrten. Diese Ehre haben unter anderen die deutschen Nachwuchsrodler mit Trainer Steffen Wöller, die einen Lehrgang an der Kappe absolvieren. Für die Besucher der Bahn gibt es – passend zum WM-Eis – ein „WM-Speise-Eis“, geliefert vom Eiscafé Cortina aus Winterberg.

Danach geht es auf der WM-Bahn Schlag auf Schlag: Vom 29. Oktober 2014 bis 02. November 2014 sind die deutschen Spitzenrodler in Winterberg: Loch, Geisenberger, Wendl, Arlt und Co. bestreiten ihre erste Selektion für den Weltcup. Bob-Chefbundestrainer Christoph Langen versammelt vom 03. bis 9. November 2014 seine Sportler, die ebenfalls um die begehrten Weltcup-Plätze fahren. Eine Woche später sind die deutschen Skeletonis mit ihren Qualifikationsrennen an der Reihe.

Nach einer weiteren Trainingswoche geht es mit dem 20. historischen Blankenburger Raubgrafenpokal im Rennrodeln [29./30. November 2014] weiter, ehe mit dem FIBT Intercontinental- und Europacup Skeleton [03. bis 06. Dezember 2014] der erste internationale Wettbewerb stattfindet und die ganz heiße WM-Phase auf dem kalten WM-Eis einläutet.

Quelle: Bobbahn Winterberg Hochsauerland