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Winterberg. Der Startschuss für die Neugestaltung des Winterberger Kurparks in einen modernen Aktiv- und Vital-Park ist gefallen. Nach gut zwei Jahren Planung haben die Umbauarbeiten nun begonnen. Im Herzen von Winterberg ist ein grünes Schmuckstück im Werden begriffen, das mit vielfältigen Bewegungs- und Entspannungsangeboten das Label „Kurpark 2.0“ verdient.

Mit der Aufwertung des Areals geht ein lang gehegter Wunsch des Winterberger Verkehrsvereins in Erfüllung. Bislang scheiterte die Umsetzung jedoch an fehlenden Mitteln. Dank einer Finanzspritze des Landes NRW und der EU, Europäischer Fonds für regionale Entwicklung, im Rahmen des Projektes AktivZeit Winterberg stehen diese jetzt zur Verfügung. Die Gelder ergänzen das Projekt der AktivZeit Winterberg, neue Wege im gesundheitsorientierten Aktivtourismus zu beschreiten. Den notwendigen Eigenanteil stellt der Verkehrsverein Winterberg aus den Kurbeitragseinnahmen bereit, die die Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH an die Verkehrsvereine zur Erfüllung ihrer Aufgaben ausschüttet.

Umgestaltung des Areals in einen Aktiv- und Vital-Park hat begonnen. Foto: Ferienwelt Winterberg

Und die Stadt Winterberg sowie die Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH als Projektträger wissen diese Mittel gut einzusetzen. Umfangreiche Maßnahmen stehen auf der Agenda – bis Jahresende sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein. Erfreulich ist, dass die Maßnahmen alle an regionale Unternehmen vergeben werden konnten.

Als zentraler Ort der Begegnung, Kommunikation, Bewegung und Entspannung erhält das Filetstück zwischen Oversum, Bahnhof, Altstadt und Neuer Mitte ein völlig neues Gesicht. Zum Beispiel durch Farbe und Struktur der Bepflanzung. Dazu zählt auch die Umgestaltung der Spazierwege: Nicht zuletzt hat die AktivZeit dabei die Anwendung der Klimatherapie im Hinterkopf. Dank energiesparender LED-Beleuchtung macht ein kleiner Spaziergang dort auch abends Spaß. Ein neuer Südeingang verbessert die Anbindung des Kurparks an die Altstadt. Der neu gestaltete Südeingang eröffnet neue Einblicke in den Kurpark und das angrenzende Helletal mit dem Schluchten und Brückenpfad.

Alle Generationen zur Bewegung zu animieren, ist ein wichtiges Anliegen der AktivZeit. Und so finden sich bald über den kompletten Kurpark verteilt verschiedene Geräte, die zu sportlichen Einlagen einladen. Alle Geräte verlegen die Planer aus dem Ruhebereich in die Aktivzone des Parks, um sie entsprechend in Szene zu setzen. Neue Attraktion der Anlage wird eine 300 Meter lange Finnbahn – ein Rundkurs im Nordwest-Bereich des Kurparks. Der dicke Belag aus Hackschnitzeln schont beim Laufen die Gelenke – ideal für das Ausdauertraining, Rehatraining oder einfach den Einstieg ins Laufen. Mittels der Finnbahn kann die Belastungsintensität vorsichtig gesteigert werden, ohne den Bewegungsapparat zu überlasten. Winterlichen Schlittenspaß verspricht der Rodelhang, der im Zuge des Umbaus jetzt eine Aufwertung erfährt.

Zur Entspannung bietet der neue Kurpark verschiedene Erlebnis- und Ruhezonen. Chilldecks dienen zur Erholung und zur Unterstützung der Klimatherapie. Die Landschaft integrieren die Experten als natürliches Therapeutikum in das Gesamt-konzept. Ein entschleunigendes und zugleich belebendes Element, das bei der Kurpark-Neugestaltung eine tragende Rolle spielt.

Der Ausbau des Kurparks ist Teil der Gesamtstrategie der Ferienwelt Winterberg im Rahmen des Projekts AktivZeit zur Förderung eines aktiven und gesundheitsbewussten Lebensstils. Und ein weiterer Schritt der Ferienwelt Winterberg hin zur aktivsten Ferienregion Deutschlands. Mit der Umsetzung der Projekte „Natürliches Hochgefühl – Landschaftstherapie auf der Hochheide“ und der „Mountainbike-Trailpark am Bremberg“ folgen die nächsten Etappen. Auch dafür stellen das Land NRW und die EU Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung bereit.

Quelle: Ferienwelt Winterberg