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Winterberg (Bü). Nach der Weltmeisterschaft ist vor dem Weltcup-Finale. Kann die goldene deutsche Generation ihre WM-Triumphfahrten vom Königssee drei Wochen später am 20. und 21. Februar 2016 beim Viessmann Rennrodel-Weltcup und Viessmann Team-Staffel-Weltcup presented by BMW in Winterberg wiederholen? Selten war diese Frage so schwer zu beantworten wie in dieser Saison, denn die vom Erfolg verwöhnten Eis-Eiligen taten sich zu Beginn des Winters ziemlich schwer und konnten erst nach dem Jahreswechsel die Verhältnisse wieder zurechtrücken.

Das Hochsauerland freut sich auf die frisch gekürten Weltmeister Felix Loch (Berchtesgaden), Natalie Geisenberger (Miesbach) sowie Tobias Wendl / Tobias Arlt (Berchtesgaden / Königssee), die in der VELTINS-EisArena herausgefordert werden von der hochkarätigen Konkurrenz aus dem eigenen Lager, von Ralf Palik (Oberwiesenthal), Andi Langenhan (Zella-Mehlis), Dajana Eitberger (Ilmenau), Tatjana Hüfner (Friedrichroda) und Toni Eggert / Sascha Benecken (Ilsenburg / Suhl).

Sie alle eroberten bei den Titelkämpfen am Königssee auch Medaillen – mit Ausnahme von Hüfner, der die Winzigkeit von einer Tausendstelsekunde zu Bronze fehlte. Einen für sie nicht undankbaren, sondern ausgezeichneten vierten Platz belegten bei ihrer Weltmeisterschafts-Premiere im Doppelsitzer ebenfalls Robin Geueke / David Gamm vom BSC Winterberg, die dieses Resultat auf der Hausbahn an der Kappe bestätigen wollen.

Für Spannung ist also gesorgt – auch weil die internationalen Rivalen in dieser Saison mehr Druck machen, Georg Kindl Österreich) und Chris Mazder (USA) etwa. Bei den Damen sind es die Amerikanerinnen Summer Britcher und Erin Hamlin, Tatiana Ivanova (Russland) und natürlich Martina Kocher (Schweiz), die den Deutschen am Königssee den einzigen von sieben zu vergebenden Titeln wegschnappte. Im Doppel lauern Peter Penz / Georg Fischler (Österreich) sowie Christian Oberstolz / Patrick Gruber (Italien) auf ihre Chance.

Bei der WM am Königssee konnten die Schützlinge von Bundestrainer Norbert Loch ihren Heimvorteil nutzen – im für das Gesamtklassement entscheidenden Weltcup-Finale in Winterberg müssen sie diesen Schritt erst noch tun.

Quelle: VELTINS-EisArena
Grafik: © VELTINS-EisArena