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Winterberg. Auftakt im italienischen Carezza, großes Finale in Winterberg: Wenn am Donnerstag [15. Dezember 2016] die FIS Snowboard-Weltcup-Race-Serie startet, steigt auch im Sauerland die Vorfreude auf ein echtes Saisonhighlight. Am 18. und 19. März 2017 ist der Weltcup-Hotspot Winterberg mit den Parallel-Slalom-Wettkämpfen an der Reihe – und zwar gleich doppelt: im Einzel und ganz neu auch in der Teamwertung geht es im Finale um die Trophäe der Serie – die Kristallkugeln für die Sieger.

Eine, die mit besten Erinnerungen an Winterberg in den Weltcup gehen dürfte, ist Ramona Hofmeister. Die 20-Jährige war die Überraschungsfahrerin der vergangenen Serie. Sensationell fuhr die junge Bischofwiesenerin auf dem Poppenberghang im Skiliftkarussell auf den dritten Platz. Die Junioren-Weltmeisterin gilt als ganz große Hoffnung der Snowboard-Racer.

PSL World Cup final Winterberg Patrick Bussler. Foto: © Ferienwelt Winterberg

PSL World Cup final Winterberg Patrick Bussler. Foto: © Ferienwelt Winterberg

Wie es sich anfühlt, in Winterberg auf einem Podestplatz zu stehen, weiß auch Selina Jörg. 2015 sicherte sie sich beim heimischen Weltcup im Parallel-Slalom den zweiten Platz. Im Jahr darauf scheiterte die 28-jährige im zweiten Lauf der Qualifikation allerdings am „Pro Jump“. Dieser eingebaute Sprung war die große Attraktion auf der Rennstrecke: extrem anspruchsvoll und obendrein eine Seltenheit im Weltcupkalender.

Erst ganz kurz vor dem Auftakt in Carezza wird festgelegt, welche deutschen Racer überhaupt im Weltcup starten und damit auch im März in Winterberg dabei sein könnten, heißt es beim Snowboard Verband Deutschland. Selina Jörg und Ramona Hofmeister seien quasi gesetzt. Beide haben am vergangenen Wochenende Platz eins und zwei bei der Deutschen Meisterschaft in Hochfügen belegt. Auch die Olympia-Silbermedaillengewinnerin von 2014, Anke Wöhrer (geb. Karstens; Aschau), zähle bei den Damen zu den Anwärterinnen für das deutsche Snowboard-Weltcup-Team, genauso wie Isabella Laböck (Prien). Bei den Herren seien es Patrick Bussler (Aschheim), Alexander Bergmann (Berchtesgaden) und Stefan Baumeister (Feldkirchen-Westerham).

Und dann sind da ja auch noch die ganz großen Favoriten. So wie die beiden Gesamtweltcupsieger des Vorjahres Ester Ledecká aus Tschechien und der Bulgare Radoslaw Jankow. Beide kennen Winterberg und die hervorragenden Pistenverhältnisse aus der Vorsaison nur zu gut. Insgesamt werden in Winterberg mehr als 100 der weltbesten Raceboarder aufeinandertreffen.

Ramona Hofmeister beim Snowboard Weltcup in Winterberg. Foto: © Ferienwelt Winterberg

Ramona Hofmeister beim Snowboard Weltcup in Winterberg. Foto: © Ferienwelt Winterberg

Auch wenn die Starterlisten für den Parallel-Slalom-Weltcup in Winterberg so weit im Voraus natürlich noch nicht feststehen, ist jedoch sicher: Die Fans dürfen sich im März schon jetzt auf spektakuläre Parallelslalom-Rennen am Poppenberghang freuen. 4.500 Zuschauer zählten die Veranstalter allein beim vorangegangenen Weltcup-Finale. Rund 6.000 erwarten sie diesmal an beiden Tagen in der „Weltcup-Arena“ am Fuß des Poppenberghangs. Und auch im Fernsehen ist Winterberg mit dem Snowboard-Weltcup-Finale präsent. Die ARD überträgt am Samstag die Finals im Einzelwettbewerb und am Sonntag die Endläufe im Team-Wettbewerb live.

Das Programm:

Freitag [17. März 2017]:

  • Qualifikation

Samstag [18. März 2017]:

  • Finals Single-Wettbewerb Parallel-Slalom bis 12.30 Uhr (ARD überträgt 11.45 Uhr – 12.30 Uhr live)

Sonntag [19. März 2017]:

  • Finals Team-Wettbewerb Parallel-Slalom bis 11.40 Uhr (ARD überträgt 10.55 Uhr – 11.40 Uhr live)

Quelle: Ferienwelt Winterberg
Fotos: © Ferienwelt Winterberg