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Winterberg. (RWH) Ab jetzt geht es um die Titel. Die Deutschen Meisterschaften im Bobsport bei Damen und Herren vom 5. – 9. Januar 2011 auf der Bobbahn Winterberg Hochsauerland läuten die Saisonhöhepunkte ein.

Denn bei den nationalen Titelkämpfen im Zweier- und Viererbob der Herren sowie im Damenbob werden die Weichen für die anstehenden VELTINS Bob & Skeleton Europameisterschaften in Winterberg (21. – 23. Januar 2011), bei der auch der 100. Geburtstag des Ausrichters BSC Winterberg gefeiert wird, sowie die FIBT Weltmeisterschaften im Bob & Skeleton (14. – 27. Februar 2011) auf der Kunsteisbahn am Königssee gestellt.

Bei der DM werden alle Augen auf Thomas Florschütz gerichtet sein. Der Olympia-Zweite von Vancouver musste wegen einer schmerzhaften Bandscheibenverletzung auf den Saisonauftakt in der VIESSMANN FIBT Weltcup-Serie in Übersee verzichten. „Aber mindestens genauso weh wie die Bandscheibe tut es, wenn man die anderen deutschen Bobfahrer, die man glaubt, schlagen zu können, im Weltcup dominieren sieht“, sagt der 32-Jährige.

Bundestrainer Christoph Langen, der mit seinen „jungen Wilden“ Manuel Machata (26 Jahre) und Maximilian Arndt (23 Jahre) im nacholympischen Winter die Konkurrenz verblüffte, baut aber weiterhin auf den Wahl-Erfurter, der schon 2008 in Altenberg WM-Zweiter im kleinen Schlitten war. Zudem zählt auch Routinier Karl Angerer (31) auf vier Kufen noch nicht zum alten Eisen.

Wenn mir das einer vor der Abreise nach Nordamerika gesagt hätte, ich hätte es nicht geglaubt. Was hier passiert ist mit dem gesamten Team, ist schon stark“, resümierte der frisch berufene Bundestrainer Christoph Langen. Seine neue Herangehensweise, die allen Aktiven die gleichen Chancen einräumt, zahlten diese mit so nicht zu erwartenden Leistungen zurück. „Die Stimmung im gesamten Team ist klasse, viel besser als in den Jahren zuvor“, konstatiert Karl Angerer.

Bei den Damen kann sich Anja Schneiderheinze-Stöckel vom BSC Winterberg noch Hoffnungen auf einen Startplatz im Weltcup machen.

Quelle: Redaktionsbüro Wolfgang Harder (RWH) und Bobbahn Winterberg Hochsauerland