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Winterberg. Welch ein Tag für Francesco Friedrich: Nur drei Stunden und 20 Minuten nach seinem Triumph im Zweierbob gewann der Oberbärenburger schon wieder Gold. Diesmal mit Anschieber Martin Grothkopp (Oberbärenburg) als Teil der Mannschaft von Deutschland I beim Team-Wettbewerb der BMW FIBT Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaft in Winterberg.

Ganz oben auf dem Podium standen mit einer Gesamtzeit von 3:48,83 Minuten auch noch die Bob-Kolleginnen Cathleen Martini / Lisette Thöne (Oberbärenburg / Erfurt) sowie aus dem Skeleton-Bereich Axel Jungk (Riesa) und Tina Hermann (Königssee). Martini lief mit Fanklub-Fahne durch die Zielarena, denn für die 32-Jährige war es das letzte Rennen ihrer Karriere.

Silber ging an die Mannschaft von Deutschland II (0,44 Sekunden), der auch zwei Bob-Bestzeiten im Feld der zehn Teams durch Anja Schneiderheinze / Franziska Bertels (beide Erfurt) und Johannes Lochner / Gregor Bermbach (Königssee / Winterberg) nicht zum Sieg reichten, da Anja Huber-Selbach (Berchtesgaden) als dritte Starterin die Führung verspielte. Den Anfang hatte für diese Mannschaft Christopher Grotheer (Oberhof) gemacht.

Skeleton-Star Alexander Tretiakov brachte Russland I (+0,53) mit einer glänzenden Vorstellung in Führung. Maria Orlova sowie Alexandra Rodionova / Nadezhda Paleeva und Alexander Kasjanov / Ilvir Huzin konnten dieses Niveau nicht halten, retteten jedoch Bronze ins Ziel.

Quelle: Bobbahn Winterberg Hochsauerland