Print Friendly, PDF & Email

Winterberg / Niedersfeld. Am frühen Sonntagmorgen [28. September 2014] meldeten mehrere Anwohner einen Feuerschein in einem leerstehenden Wohnhaus am Studenbusch in Niedersfeld. Bei Eintreffen des gegen 5:20 Uhr alarmierten Löschzuges Niedersfeld schlugen bereits hohe Flammen aus dem Inneren des zweigeschossigen Gebäudes und dem Dachstuhl. Es erfolgte unmittelbar die Alarmierung weiterer Einsatzkräfte aus Grönebach, Hildfeld, Elkeringhausen und Winterberg (u.a. mit der Drehleiter).

Als schwierig erwies sich die Anfahrt zur Einsatzstelle, da in der betreffenden Anwohnerstraße „Auf der Hütte“ derzeit Tiefbauarbeiten durchgeführt werden. So mussten für die Zufahrt zum Brandobjekt u.a. erst Baustellenabsicherungen beiseite geräumt werden. Aufgrund des bereits in Vollbrand stehenden Dachstuhls erfolgte die Brandbekämpfung ausschließlich von außerhalb des Gebäudes sowie mit Hilfe der Winterberger Drehleiter.

Foto: Feuerwehr Winterberg

Foto: Feuerwehr Winterberg

Während die Einheiten aus Niedersfeld, Winterberg und Elkeringhausen die Brandbekämpfung von der Vorderseite des Gebäudes durchführten, erfolgte durch die Löschgruppen aus Grönebach und Hildfeld ein zweiter Löschangriff von der Rückseite des Gebäudes. Eine Gefährdung der angrenzenden Wohngebäude bestand durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr nicht.

Die Löscharbeiten dauerten rund zwei Stunden an. Da das Gebäude aufgrund des ausgebrannten Dachstuhls nicht betreten werden konnte, mussten die notwendigen Nachlöscharbeiten aufwändig von außen mit der Drehleiter durchgeführt werden. Zum Aufspüren einzelner Brandnester kam hierbei eine Wärmebildkamera zum Einsatz. Eine durch die Zerstörung des Dachstuhls nunmehr freistehende Giebelwand wurde von der Feuerwehr zur Gefahrenabwehr kontrolliert zum Einsturz gebracht. Gegen 11 Uhr konnte die Einsatzstelle von der Feuerwehr an den Eigentümer übergeben werden.

Foto: Feuerwehr Winterberg

Foto: Feuerwehr Winterberg

Personen kamen nicht zu Schaden, da zum Zeitpunkt des Brandes das Haus nicht bewohnt war. Über die Brandentstehung sowie des entstandenen Gebäudeschadens liegen der Feuerwehr Winterberg keine Informationen vor. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und schätz den Schaden in fünfstelliger Höhe.

In den Einsatz waren rd. 85 Feuerwehrleute mit 10 Einsatzfahrzeugen eingebunden. Zum Eigenschutz der eingesetzten Kräfte befand sich ein Fahrzeug des Rettungsdienstes für die Dauer des Einsatzes vor Ort.

Weitere Bilder vom Feuerwehreinsatz:

Quelle: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Winterberg / Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis
Bildnnachweis: © Feuerwehr Winterberg