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Winterberg/Hückeswagen (ske). Ein halbes Jahr vor der Bob- und Skeleton-WM hat die Winterberger Werbekampagne buchstäblich an Fahrt aufgenommen und stößt auf große Resonanz. Der jüngste zweitägige PR-Auftritt beim Sommerbob-Weltcup in Hückeswagen mit über 8.000 Besuchern übertraf alle Erwartungen.

Unser Zelt mit dem Promotionstand und dem Bob-Simulator war zeitweise regelrecht umlagert“, berichtet Jens Morgenstern, der Vorsitzende des BSC Winterberg. „Besonders der Bob-Simulator mit Laufband und Playstation war die Attraktion.“ Auch einige Topstars wie der Schweizer Beat Hefti (Silber im Zweierbob in Sotschi) nutzten die Chance einer „Probefahrt“ und waren begeistert.

Lili Kuechler aus Winterberg-Züschen ist WM-Volunteer. Die 16-jährige Schülerin des Geschwister Scholl-Gymnasiums packte am Promotionstand richtig mit an. Foto: privat

Lili Kuechler aus Winterberg-Züschen ist WM-Volunteer. Die 16-jährige Schülerin des Geschwister Scholl-Gymnasiums packte am Promotionstand richtig mit an. Foto: privat

Für Jens Morgenstern und seine Mannschaft bedeutete der PR-Auftritt harte Arbeit. „Aber es macht Spaß, wenn man die Resonanz sieht und viele Besucher eine Menge über Winterberg wissen und auch zur WM Ende Februar kommen wollen.“ Spaß machte es auch der 16-jährigen Lili Kuechler aus Winterberg-Züschen. Die Schülerin des Geschwister Scholl-Gymnasiums ist Volunteer, einer von rund 30, die bei der WM und im Vorfeld zum Einsatz kommen. Für keinen Handschlag war sich Lili in Hückeswagen zu schade.

Besuchte den Winterberger Promotionstand und versprach „Wir kommen zur WM“: Bürgermeister Dietmar Persian. Foto: privat

Besuchte den Winterberger Promotionstand und versprach „Wir kommen zur WM“: Bürgermeister Dietmar Persian. Foto: privat

Davon konnten sich auch die OK-Chefs Petra Sapp und Alois Schnorbus überzeugen. Sie waren in Hückeswagen mit vor Ort und trafen dort auch Bürgermeister Dietmar Persian. Er versprach den Winterbergern: „Wir kommen zur WM nach Winterberg.“ Damit besiegelte er quasi eine „Bobfreundschaft“ zwischen Winterberg und Hückeswagen, der Schloss-Stadt im Oberbergischen Kreis. Rund 30 Personen aus Hückeswagen waren Anfang Januar 2014 beim Bob- und Skeleton-Weltcup an der Winterberg Kappe, warben für ihr Sommerbob-Spektakel und luden die Winterberger nach Hückeswagen ein. Und die Sauerländer nutzten diese Chance auf eindrucksvolle Weise. „Jetzt freuen wir uns auf die Hückeswagener bei unserer WM“, sagte Petra Sapp.

Die Helfer des BSC beim „brainstorming“: (v. l.) Elvira Fresen, Jens Morgenstern und Alois Schnorbus. Fotos: privat

Die Helfer des BSC beim „brainstorming“: (v. l.) Elvira Fresen, Jens Morgenstern und Alois Schnorbus. Fotos: privat

Nach Hückeswagen rollt der Winterberger „PR-Express“ auf vollen Touren weiter. Nächste Stationen sind die Schmallenberger Woche, das Winterberger Stadtfest und der Bob-Anschubtest am 20. und 21. September 2014 in Gelsenkirchen direkt neben der Veltins-Arena. „Das wird ein wichtiger sportlicher Wettkampf und ein Spektakel der besonderen Art, direkt vor dem Spiel Schalke gegen Frankfurt“, freute sich Alois Schnorbus, der in Hückeswagen unter anderen auch den Vorsitzenden des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD), Andreas Trautvetter traf. Dieser zeigte sich davon überzeugt, dass Winterberg eine „wunderbare WM“ ausrichten wird.

Quelle: Bobbahn Winterberg Hochsauerland