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Winterberg. Wenn sich Radprominenz im Hochsauerland ankündigt, will die Region gut vorbereitet sein. Beim Rennen am 21. und 22. Juni 2014 mit Ex-Radprofi Olaf Ludwig haben die Veranstalter keinen Aufwand gescheut und ein aufwendiges Verkehrssicherungssystem auf die Beine gestellt, wie es das Sauerland bei einem Jedermann-Rennen noch nicht gesehen hat.

Sinn und Zweck des Ganzen ist, die Fahrer zu schützen und die Anwohner so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Eine begleitende Sperrung am Sonntag macht es möglich: Die Runde Winterberg, Liesen, Medelon, Medebach, Oberschledorn, Küstenberg, Elkeringhausen, Winterberg wird am Sonntag nur temporär gesperrt sein. Zwischen 11 und circa 15 Uhr müssen die Anwohner und alle anderen Verkehrsteilnehmer mit einer Sperrung von 5 bis maximal 40 Minuten rechnen.
Beim Start vom Winterberger Marktplatz liegt das Fahrerfeld noch dicht beieinander. Je weiter die Tour führt, desto mehr zieht sich der Tross auseinander. Einige Minuten voraus fährt jeweils ein Polizeiwagen, der dafür sorgt, dass die rund 190 freiwilligen Helfer an der Strecke ihre Abzweigungen sichern. Direkt vor dem Fahrerfeld fährt der Wagen mit der Rennleitung und Olaf Ludwig. Damit die anderen Verkehrsteilnehmer nicht zu lange warten müssen, sichern die Veranstalter eine maximale Dauer zu.

Und das funktioniert so: Rund 30 Minuten hinter der Spitze fährt ein Limitcar, das anzeigt, dass dort die Sperrung endet. Alle Teilnehmer des Rennens, die dann noch folgen wissen, dass sie sich außerhalb des gesicherten Bereichs befinden und sich an die Straßenverkehrsordnung halten müssen. Auch die Ordner wissen, wenn das Limitcar vorbeigefahren ist, geben sie die Straßen wieder frei.

Radrennen mit Olaf Ludwig - Nur geringe Beeinträchtigungen des Verkehrs. Foto: Hennecke

Radrennen mit Olaf Ludwig – Nur geringe Beeinträchtigungen des Verkehrs. Foto: Hennecke

Die Veranstalter bieten den Teilnehmern zwei Runden an. Wer nach der ersten Hälfte aufhören möchte, fährt vom Winterberger Marktplatz aus den Waltenberg bis zur Zieleinfahrt hinauf. Ankunft ist ab etwa 12.30 Uhr. Zu diesem Zweck ist der Waltenberg über 200 Meter bis kurz vor der Kreuzung von 10 bis 16 Uhr gesperrt. Wer die zweite Runde antreten möchte, fährt über den Marktplatz hinaus weiter Richtung Züschen und nimmt die Tour erneut in Angriff. Zieleinfahrten der zweiten Runde sind ab etwa 13.50 Uhr.

Das Bergzeitfahren am Samstag [21. Juni 2014] stellt ebenfalls nur eine kurze Beeinträchtigung für den Verkehr dar. Etwa 50 Radfahrer starten in 30 Sekunden Abstand von Westfeld hinauf zum Kahlen Asten. Die Strecke ist von Westfeld ab 18.15 Uhr bis zur Kreuzung L 640 / K18 voll gesperrt. Bei maximal 50 Startern rechnet Veranstalter Olaf Ludwig damit, dass ab 19.30 Uhr die Strecke wieder frei ist. Auf der Straße von Altastenberg nach Winterberg (K18) wird es eine 400 Meter lange einseitige Sperrung geben. Dort regelt eine Baustellenampel den Verkehr. Die Straße ab hinauf zum Astenturm ist während des Rennes ebenfalls in beide Richtungen für eine Stunde gesperrt.

„Ohne den Einsatz der 190 Helfer wäre das Rennen nicht zu stemmen“, betont Tourismusdirektor Michael Beckmann. Doch trotz dieser stolzen Zahl sind einige Posten immer noch nicht besetzt. Die Ferienwelt Winterberg sucht weitere Ehrenamtliche. Interessierte melden sich bei Daniel Fischer unter daniel.fischer@winterberg oder Telefon 02981 9250-23. Das Jedermannrennen erlebt in diesem Jahr sein Debut. Die Ferienwelt Winterberg wird es bei entsprechendem Erfolg jährlich veranstalten.

Quelle: Ferienwelt Winterberg