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Winterberg (ske). Das Lob kam aus berufenem Munde: „Alles was ich hier sehe, zeigt, dass die Vorbereitungen hervorragend laufen und sich Winterberg schon jetzt als würdiger Ausrichter der WM präsentiert“, sagte Andreas Trautvetter. Der Präsident des Bob- und Schlittenverbandes (BSD) war auf Stippvisite in Winterberg, wo er sich mit den beiden OK-Chefs Petra Sapp und Alois Schnorbus zu einem Gedankenaustausch traf.

Trautvetter zeigte sich davon überzeugt, dass die Bob & Skeleton-WM 2015 ein „riesiges“ Event für Winterberg, den Hochsauerlandkreis und Nordrhein-Westfalen wird. „Wir erwarten wahnsinnig viele Fans. Winterberg wird 14 Tage richtig aufgemischt“, erklärte Trautvetter. Die Vorfreude auf die WM, auf ein besonderes Highlight, sei deutlich zu spüren.

Was die sportlichen Erwartungen für die Weltmeisterschaft betrifft, so stellte der BSD-Chef klar und deutlich fest: „Ziel ist, die Scharte von Sotschi auszuwetzen.“ Trautvetter erkannte bei dieser Vorgabe schon deutliche positive Signale: „Die Stimmung unter den Sportlern ist gut. Und die Zusammenarbeit mit dem Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES) laufe ebenfalls gut.“ Um das alte Leistungsniveau auf Weltklasse-Ebene wieder zu erreichen, seien zu Beginn der Saison strukturelle Änderungen vorgenommen und hohe Leistungsnormen vorgegeben worden, sagte Trautvetter weiter.

Vorfreude auf die WM in Winterberg: Petra Sapp, Andreas Trautvetter und Alois Schnorbus (v.l.). Bild: Bobbahn Winterberg Hochsauerland

Vorfreude auf die WM in Winterberg: Petra Sapp, Andreas Trautvetter und Alois Schnorbus (v.l.). Bild: Bobbahn Winterberg Hochsauerland

Die Athleten ziehen voll mit und werden sehr gut in die Saison starten.“ Dass nicht alle Sportler diesen Aufbruch schaffen, sei normal. So habe die zweimalige Skeleton-Weltmeisterin Marion Thees (BRC Friedrichroda) ihre große Karriere beendet, weil sie die Leistungsnormen nicht mehr erfüllen kann. Thees soll mit ihrer großen Erfahrung im Hinblick auf die WM neue Geräte testen und mittelfristig ins Trainerteam integriert werden, so Trautvetter.

Apropos Material und Geräte: Die Kooperation mit der FES in Berlin ist nach den Worten von Trautvetter auf einem richtig guten Weg. „Bob und Skeleton sind in diesem Jahr zwar nicht die Schwerpunktsportarten, da die FES vorrangig in diesem Jahr für die Olympischen Sommerspiele 2016 arbeitet.“ Der BSD komme aber nicht zu kurz. Der für die Kooperation mit der FES zuständige Bundestrainer Matthias Höpfner leiste gute Arbeit.

nsgesamt, so Trautvetter, gehen Verband und Athleten mit neuem Schwung und Elan in die neue Saison. Angesprochen auf die Frage, wie er sich am 08. März 2015 um 18 Uhr, wenn der letzte Schlitten der WM im Ziel sei, fühlen werde, antwortete der BSD-Präsident: „Ich hoffe, dass wir eine erfolgreiche Saison und WM hinter uns haben und ich sehr glücklich bin. Aber bis dahin gibt es noch viel Arbeit, und es wird viel Schweiß vergossen.

Quelle: Bobbahn Winterberg Hochsauerland