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Winterberg (ots). Am Dienstag, 5. Februar 2103, gegen 09:30 Uhr wurde die Bundesstraße 236 zwischen Winterberg und Züschen wegen eines Verkehrsunfalls kurzfristig durch die Polizei gesperrt. Vor dem Streifenwagen, der die Strecke sperrte, hatten sich auch bereits einige Autofahrer angesammelt, die auf die Freigabe der Strecke warteten.

Einen 40jährigen Autofahrer aus Winterberg schien die Sperrung nicht zu interessieren. Der Mann fuhr an den wartenden Pkw vorbei und passierte auch den Streifenwagen, der mit eingeschaltetem Blaulicht und Warnblinklicht quer auf der der Bundesstraße stand. Auch Anhaltezeichen eines Polizeibeamten, der auf der Straße stand, ignorierte der Winterberger vollständig. Erst an der unmittelbaren Unfallstelle musste der Mann dan n schließlich anhalten, da dort kein Weiterkommen mehr war.

Durch die Polizisten vor Ort wurde der Fahrer angesprochen und deutlich aufgefordert, an den Fahrbahnrand zu fahren. Hierauf reagierte der 40-Jährige, in dem er versuchte, rückwärts aus dem Bereich heraus zu fahren. Dies konnte jedoch verhindert werden. Bei der anschließenden Kontrolle, bei der der Fahrer seine Personalien nicht angeben wollte, wurde der Grund für das Verhalten des Mannes schnell deutlich: Die Beamten konnten starken Alkoholgeruch bei dem Winterberger feststellen.

Zur Abklärung der Personalien und Entnahme einer richterlich angeordneten Blutprobe, die der Mann ebenfalls nicht freiwillig über sich ergehen lassen wollte, wurde der Winterberger zur Po lizeiwache gebracht. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet, das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis