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Willingen. Die ARD überträgt die Willinger Weltcup-Skispringen vom 8. bis 10. Februar 2013 live von der Mühlenkopfschanze mit Reporter Tom Bartels sowie Moderator Matthias Opdenhövel und dem TV-Experten Dieter Thoma. Bevor die bewährte Crew beim Teamspringen am Samstag und dem Einzelwett-bewerb jeweils ab 14 Uhr auf Sendung geht, ist viel Vorarbeit notwendig. Deshalb fand jetzt im nordhessischen Weltcup-Ort am Rande des Sauerlandes eine Vorbesprechung der Fernsehleute mit dem Ski-Club Willingen statt.

Der frühere Bundestrainer Rudi Tusch für den Deutschen Skiverband (DSV) und der Italiener Armando Carenini für die internationale Agentur Infront wurden von Ski-Club-Präsident und OK-Chef Jürgen Hensel ebenso begrüßte wie der verantwortliche ARD-Redakteur Skispringen Claus Hoffmann vom SWR sowie die Regisseure Thomas Strobl (Weltbild) und Marcus Augustin (nationale Bilder) vom Hessischen Rundfunk.

Schanzenchef Wolfgang Schlüter hatte bei eisigem Frost eigens die Schneekanonen angeworfen, um die imposante Anlage in ein passendes weißes Kleid zu tauchen. Bei herrlichem Winterpanorama wurden die Kamerapositionen für die 25 geplanten Kameras an der größten Großschanze der Welt festgelegt.

TV-Vorbesichtigung für Willinger Weltcup-Skispringen. Foto: SCW

Vom „Adlerhorst“, dem höchsten Punkt der Mühlenkopfschanze, bis in den Auslauf hinein sollen von den weltbesten Skispringern viele emotionale Bilder geschossen werden. Auch die direkte Kommunikation zwischen Trainern und Athleten kurz vor dem Sprung wird in Wort und Bild in alle Welt gehen, um durch dieses vom Internationalen Skiverband (FIS) frei gegebene „Team-Radio“ noch näher am Geschehen dran zu sein. In der neuen Saison haben die Trainer erstmals nach Rücksprache mit ihren Skispringern die Möglichkeit, die Anlauflänge eigenständig zu verkürzen.

Rudi Tusch ist der vom DSV eingesetzte TV-Produzent beim Neujahrsskispringen in Garmisch-Partenkirchen und bei der FIS-Team-Tour in Willingen. Zum Team gehören auch wieder Simone Haas und der erfahrene TV-Regisseur Norbert Thielmann. „Wir sind bestens aufgestellt“, erklärte Tusch. Mit Thomas Strobl sitzt ein kreativer Kopf in der Regie, der mit den Kolleginnen und Kollegen von ARD und HR Fachwissen mit charmantem Humor würzte. Er gilt als einer der renommiertesten Live-Regisseure in Europa und als die Nummer eins seines Faches in Deutschland. Große Meriten heimste Strobl, der direkt aus der russischen Olympiastadt 2014 Sotschi („Da hatte es Frühling und 14 Grad plus, der getaute Schnee hat alles in Matsch verwandelt.“) nach Willingen einflog, durch tolle Bilder von der Nordischen Ski-WM 2005 in Oberstdorf und der Fußball-WM 2006 ein. Nach der Besichtigung schwärmte der Fachmann, der erstmals beim Willinger Weltcup Hand anlegt, in höchsten Tönen von der Mühlen-kopfschanze: “Kompliment, das ist eine tolle Anlage, jetzt weiß ich, warum alle so schwärmen von Willingen“, sagte Strobl. „Hier können wir die Athleten und den Sport ideal präsentieren.

Neben der großen 60 Quadratmeter großen Videowand wird der Ski-Club Willingen im Weltcup-Stadion für die Zuschauer eine zweite 45 Quadratmeter große Videowand installieren, die ein Splitsrceen (Live-Bilder und Ergebnisse gleichzeitig) anbietet. Ein toller Service, der die große internationale Wintersportveranstaltung weiter aufwertet. Auch die Mannschaftsführersitzung beim Weltcup wurde bereits terminiert. Sie wird am 8. Februar 2013 um 11 Uhr im Sauerland Stern Hotel über die Bühne gehen.

Weitere aktuelle Infos unter www.weltcup-willingen.de.

Quelle: SC Willingen