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Der Winter ist für Körper und Seele eine harte Zeit. Durch die kühlen Temperaturen und weniger Sonne sehnen wir uns regelrecht nach Wellness, Entspannung und Relaxen. Nach einer Befragung des Meinungsinstituts Forsa leidet immerhin jeder Fünfte darunter. Abhilfe schaffen Thermen in der Region, wie etwa in Olsberg, Medebach und Bad Fredeburg. Doch Sauna, Wellness, Pool und Wohlfühloase lassen sich mit etwas handwerklichem Können auch in die eigenen vier Wände bringen.

Foto: © panthermedia.net Ingo H. Fleckenstein

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Ingo H. Fleckenstein

Das Wissen, um wirklich alles in Eigenregie zu bauen, überschreitet in der Regel aber die Kenntnisse der meisten Hobbyschreiner. Abhilfe schaffen fertige Bausets, die sich relativ günstig im heimischen Baumarkt oder im Internet beispielsweise bei Yatego finden lassen. Das Prinzip ist simpel: Die Bauteile werden fertig vormontiert geliefert, sodass der findige Hobbysaunameister sie nur noch mit ein paar Handgriffen selbst zusammenbauen muss. Das Schöne: Jeder kann sich seine Sauna nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen einrichten, auch hier gibt es eine Vielzahl an Onlineshops, die ein umfangreiches Sortiment an Zubehör anbieten. Zu kaufen gibt es u.a. bei Poolsanaverstellbare Kopfstützen oder im Sauna Shop von KlafsSauna Kissen.

Vorsicht beim Anschließen

Beim Anschließen sollte man sich jedoch unbedingt an einen autorisierten Fachmann wenden. Alle Öfen und dazugehörigen Steuergeräte benötigen in der Regel einen 230-Volt-Anschluss. Beim Aufbau muss auf einen Mindestabstand von 10 cm zur Decke und den Wänden geachtet werden.

Der richtige Standort für die heimische Sauna

Der richtige Standort für den persönlichen Schwitzkasten spielt eine wichtige Rolle. Der Raum sollte selbst gut belüftbar sein, damit die Abluft gut aus der Saunakabine herausgeführt werden kann. Praktisch ist eine Dusche in der Nähe der eigenen Sauna. Wer es besonders erfrischend mag, kann auch ein eigenes Tauchbecken anbauen oder in die Eisschicht des Sommerpools ein kleines Loch machen und sich darin abkühlen.

Foto: © panthermedia.net Peter Gudella

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Peter Gudella

Im Vorraum oder in einem Nebenraum sollte eine Ruhezone eingerichtet werden können, in der man zwischen den Saunagängen entspannen kann. Eine Tür ins Freie sorgt für einen angenehmen Außenspaziergang direkt nach dem Saunagang. Weitere Tipps zum richtigen saunieren gibt es online.

Mit der Sauna tut man auch seinem Körper etwas Gutes: Die kontrollierte Erhöhung der Körpertemperatur bewirkt die Zerstörung von Krankheitserregern und fördert die Abhärtung gegen Erkältungskrankheiten. Außerdem wird der Kreislauf wieder auf Touren gebracht und der Stoffwechsel angeregt. Regelmäßige Saunagänge senken außerdem den Blutdruck und verlangsamen durch die Verbesserung der Durchblutung die Hautalterung.