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Warstein. Die Warsteiner Brauerei gehört weltweit zur Spitze der Brauereien, die am wenigsten Energie und Wasser für die Bierproduktion benötigen. Das geht aus einer Studie des britischen Marktforschungsinstituts Campden BRI zum Energie- und Wasserverbrauch von Brauereien im internationalen Vergleich hervor, die vom Niederländischen Brauerbund in Auftrag gegeben wurde.

An der Befragung zum Energie- und Wasserverbrauch 2012 hatten 225 Brauereien (ab einer Jahresproduktion von 500 000 Hektoliter) aus 49 Ländern auf allen fünf Kontinenten teilgenommen, die zusammen für ein Drittel der gesamten Weltbierproduktion stehen. Im Vergleich zu 2008, dem Jahr der letzten Erhebung des Energie- und Wasserverbrauchs der Brauereien, konnte die internationale Brauindustrie ihren Wasserverbrauch demnach um 17% von 5,2 Hektoliter (hl) Wasser auf durchschnittlich 4,3 hl Wasser pro produzierten Hektoliter Bier reduzieren.

Quelle: Campden BRI / Warsteiner Brauerei

Quelle: Campden BRI / Warsteiner Brauerei

Ebenfalls positiv fiel die Entwicklung des durchschnittlichen Energieverbrauchs der Brauereien aus, der um 9% von 229 Megajoule (MJ) pro Hektoliter auf 207 MJ/hl zurückging. Und selbst die TOP 10% der bisher bereits am effektivsten arbeitenden Brauereien weltweit waren in der Lage, ihren durchschnittlichen Energie- und Wasserverbrauch zwischen 2008 und 2012 nochmals um jeweils rund 9% zu verringern.

Quelle: Campden BRI / Warsteiner Brauerei

Quelle: Campden BRI / Warsteiner Brauerei

Im Vergleich zum Durchschnittswert 207 MJ/hl im Jahr 2012 benötigten die TOP 10% der Brauereien im Mittel 141 MJ pro Hektoliter Bier, beim Wasserverbrauch belief sich deren Wert auf 3,3 Hektoliter pro Hektoliter produzierten Bieres im Vergleich zu 4,3 hl im Durchschnitt aller 225 teilnehmenden Brauereien. Die Warsteiner Brauerei unterbot beim Energieverbrauch mit 135 Megajoule pro Hektoliter Bier den Mittelwert der TOP 10% der Brauereien nochmals um mehr als 4%, beim Wasserverbrauch lag sie mit einem Wert von 3,4 hl pro produziertem hl Bier nahezu auf dem Niveau des Durchschnitts der 10% effektivsten Brauereien der Welt und erzielte somit einen Spitzenwert.

Peter Himmelsbach, Geschäftsführer Technik Warsteiner Gruppe. Foto: Warsteiner Brauerei

Peter Himmelsbach, Geschäftsführer Technik Warsteiner Gruppe. Foto: Warsteiner Brauerei

Wir freuen uns, dass unsere nachhaltigen Investitionen Früchte tragen und wir heute zu den 10% besten und am effektivsten arbeitenden Brauereien der Welt gehören“, fasst Peter Himmelsbach, Geschäftsführer Technik der Warsteiner Gruppe, die aktuell veröffentlichten Ergebnisse der Studie zusammen. „Auch in der Zukunft wollen wir an weiteren Verbesserungen zur Entlastung der Umwelt und Ressourcen arbeiten und damit als Vorbild für nachhaltiges Brauen ein Zeichen in unserer Branche setzen.

Das Ende 2009 in der Warsteiner Brauerei in Betrieb genommene Blockheizkraftwerk (BHKW) verfügt über zwei Erdgasverbrennungsmotoren mit einer thermischen und elektrischen Gesamtleistung von jeweils 2,3 Megawatt; der Wirkungsgrad der Anlage liegt bei 87%. Das BHKW deckt jährlich mehr als 10% des Eigenbedarfs an elektrischer Energie der Brauerei ab und reduziert den CO2-Ausstoß des Unternehmens um ca. 5.200 t pro Jahr. Foto: Warsteiner Brauerei

Das Ende 2009 in der Warsteiner Brauerei in Betrieb genommene
Blockheizkraftwerk (BHKW) verfügt über zwei Erdgasverbrennungsmotoren mit
einer thermischen und elektrischen Gesamtleistung von jeweils 2,3 Megawatt;
der Wirkungsgrad der Anlage liegt bei 87%. Das BHKW deckt jährlich mehr als
10% des Eigenbedarfs an elektrischer Energie der Brauerei ab und reduziert den
CO2-Ausstoß des Unternehmens um ca. 5.200 t pro Jahr. Foto: Warsteiner Brauerei

Die Familienbrauerei aus dem Sauerland hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich in ihre Technik und Anlagen investiert, um ihre Effizienz zu steigern und Umwelt und Natur gleichzeitig zu entlasten. Als einzige Brauerei Deutschlands verfügt Warsteiner seit 2012 über ein zertifiziertes Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001:2011, das inzwischen auch die Warsteiner Tochterunternehmen Herforder Brauerei und Paderborner Brauerei sowie die Braustätten der König Ludwig Schlossbrauerei Kaltenberg erhalten haben.

Quelle: Warsteiner Brauerei