Print Friendly, PDF & Email

Warstein. Bei der Warsteiner Internationalen Montgolfiade werden zwei neue Warsteiner Ballone in Dienst gestellt. Damit wächst die Zahl der von der Warsteiner Brauerei gesponserten Ballonhüllen auf 105 aktive Ballone. Zusätzlich erlebt das neue Warsteiner Luftschiff „WarsteinAir“ seine Taufe, die nach der Absage im vergangenen Jahr verschoben wurde.

Die Familie der Warsteiner Ballone wächst um zwei neue Mitglieder. Die Heißluft-Riesen werden im Rahmen der Warsteiner Internationalen Montgolfiade (WIM) ihre Taufe erleben und auf Jungfernfahrt gehen. Während der Ballon mit dem luftfahrtrechtlichen Namen D-OWCC im Ballooning Club in Warstein zu Hause sein wird, wird sein Zwilling mit der Kennung D-OWNK in München seine Heimat finden. Pilot Walter Kuhn freut sich besonders auf die Ballontaufe: „Das ist immer ein besonderes Ereignis, vor allem wenn es der eigene Ballon ist. Und wenn man dann zum ersten Mal vom Boden abhebt ist das ein magischer Moment“, ergänzt er. Mit rund 28 Metern Höhe und etwa 3.400, bzw. 4.250 Kubikmetern Inhalt entsprechen die beiden Neulinge ziemlich genau dem üblichen Format herkömmlicher Heißluftballone.

"WarsteinAir" so heißt das neue Warsteiner Heißluftschiff, was bei der diesjährigen Montgolfiade neben zwei neuen Ballonhüllen getauft wird. Foto: © Detlev Saat

„WarsteinAir“ so heißt das neue Warsteiner Heißluftschiff, was bei der diesjährigen Montgolfiade neben zwei neuen Ballonhüllen getauft wird. Foto: © Detlev Saat

Ebenfalls typisch in seiner Form ist das neue Warsteiner Heißluftluftschiff mit der offiziellen Kennung D-OWLS und dem Taufnamen „WarsteinAir“. Der zigarrenförmige Neuling in der Warsteiner Luftschiffflotte bringt es auf 3.000 Kubikmeter Inhalt bei 41 Metern Länge und einem Durchmesser von 12,80 Metern. Hergestellt wurde der Himmelskoloss von der Spezialfirma GEFA-Flug in Aachen. „Für die Hülle wurden allein 2.900 Quadratmeter Stoff mit 2.500 laufenden Meter Garn vernäht“, weiß Hermann Löser, Geschäftsführer der WIM, der seit 2009 seinen Heißluftluftschiffschein hat.

Zusammen mit Andreas Pohl vom Warsteiner Ballooning Team ist Löser Pilot des jungen Luftgefährts, das allerdings kein Neugeborenes mehr ist. „Fertig gestellt wurde WarsteinAir schon im letzten Jahr, die Taufe war für die WIM 2013 geplant“, erinnert sich Löser. „Nach der Absage haben wir dann die Jungfernfahrt beim Dankeschön-Nightglow-Event im Oktober gemacht. Aber die Taufe steht noch aus und soll in diesem Jahr traditionsgemäß stattfinden.

Quelle: Warsteiner Brauerei Haus Cramer KG