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Warstein. Nach eineinhalbjähriger Liveauftritt-Abstinenz feierten Detlef Holzhauer, Burkhard Ochel und Helmut Hiegemann nun ihre Rückkehr. Aber nicht auf der Bühne der Sauerlandhalle Warstein, wo sie sonst den Großteil ihrer ruhmreichen Auftritte verbuchen, sondern im Haus Kupferhammer, genauer gesagt, in der ehrwürdigen „Guten Stube“.

Und dort, wo sonst klassische Musik intoniert wird, griffen nun die drei besagten Ur-Warsteiner zu E-Gitarre und E-Piano und zelebrierten einen erstmals in dieser Form initiierten Heimatliederabend. Und es dauerte nicht all zu lange, bis sich der ein oder andere aus dem Publikum traute, seine Liebe zur Heimatstadt gesanglich kundzutun. Schließlich sollte der im örtlichen Gefilde oftmals zu begegnende notorische Nörgler, zumindest an diesem stimmungsvollen Abend, in seinem Keim erstickt werden.

Impression vom Konzert im Haus Kupferhammer am 21. September 2017. Foto: © Giannakis

Impression vom Konzert im Haus Kupferhammer am 21. September 2017. Foto: © Giannakis

Natürlich durften dabei die echten Warsteiner Wahrzeichen, wie die Alte Kirche, der Piusberg, die Wäster und das Warsteiner Bier, nicht fehlen, zumal diese identitätsstiftenden Merkmale den Warsteiner kennzeichnen und ihn – nach Ansicht von „Warstein Project“ – ein Stück weit „einzigartig“ machen. Mit 16 gesungenen Songs zauberte die Warsteiner „Räuberband“ den Besuchern des Liederabends nicht nur ein Lächeln ins Gesicht, sondern sorgte während der fast zweistündigen Darbietung bei dem ein oder anderen Heimatzugehörigen für ein feuchtes Auge.

Auch für den Vorsitzenden der Kupferhammerfreunde, Bernhard Enste, der mit seinen Kollegen den Auftritt der Band überhaupt erst möglich machte, war es ein denkwürdiger Unterhaltungsabend. Sein Urteil: „Eine lebendige Form der Volksmusik, die einem das Herz höher schlagen lässt.“(zit. n. Wetsfalenpost)

Quelle: Warstein Project
Foto: © Giannakis