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Warstein / Willingen. „Gastfreundschaft ist mein Leben“. Diese Aussage und nur ein einziger Besuch in ‚Siggis Hütte‘ auf dem Willinger Ettelsberg werden bestätigen: dieser Mann, Siegfried von der Heide, kurz Siggi, meint das genauso wie er sagt. „Er lebt für die Gastronomie“ – das bestätigt jetzt auch die Jury des Deutschen Gastronomiepreises, die den außergewöhnlichen Hüttenchef in der Kategorie „Beverage“ nominiert hat.

Mehr als 37 Jahre gibt der inzwischen 72-jährige Siggi nun Vollgas in seinem Berggasthof. Der gelernte Bäcker übernahm die Hütte auf 838 Metern Höhe bereits 1977. Zusammen mit seiner Familie und 15 Angestellten bewirtschaftet er sein rustikales Almhaus täglich von 9 bis 17 Uhr. „Ich hab ein wahnsinnig gutes Team“, erklärt Siggi. „Das braucht man in diesem Geschäft“, ist er überzeugt.

Skifahrer und Rodler kehren in der Berghütte genauso ein wie Biker und Wanderer. Und an den Wochenenden platzt ‚Siggis Hütte‘ aus allen Nähten. Denn dann herrscht Aprés-Ski-Stimmung – egal ob Sommer oder Winter. Bis zu 3.000 Gäste sammeln sich an einem Samstag in der Hütte. 2013 waren es insgesamt eine Viertel Million Menschen, die den Weg auf den Ettelsberg zu ‚Siggis Hütte‘ gefunden haben.

Hüttenwirt Siegfried von der Heide. Foto: Privat / bereitgestellt durch Warsteiner Brauerei Haus Cramer KG

Hüttenwirt Siegfried von der Heide. Foto: Privat / bereitgestellt durch Warsteiner Brauerei Haus Cramer KG

Die Leute kommen seinetwegen“, ist Lothar Menge, Vertriebsdirektor Gastronomie der Warsteiner Gruppe sowie Juryvorsitzender des Deutschen Gastronomiepreises, sicher. „Sie wollen Siggi erleben wie er Melodien auf der selbstgebauten Schleudertrompete zum Besten gibt, die Polonaise anführt oder das hauseigene Feuerwasser flambiert.

Oben auf dem Berg herrscht eine freundschaftliche Stimmung – jeder wird geduzt. Das sei oberhalb von 800 Metern so üblich, versichert der Hüttenwirt. Vom Generaldirektor bis zum Schornsteinfeger – Siggi nimmt jeden ernst. „Mit Arroganz kommt man in der Gastronomie nicht weiter“, ist er überzeugt. Er gewinnt seine Gäste für sich, schließlich ist er Freund, Entertainer und Gastgeberin einer Person. Mit Erbsensuppe im Glas, Schnaps zum Entflammen und seinen musikalischen Sondereinlagen bestätigt er: „Für den Gast tue ich alles, was ich kann. Und ein Dankeschön bekomme ich sofort zurück.

Weitere Informationen zum Deutschen Gastronomiepreis, zur Historie und den Preisträgern der vergangenen Jahre sind abrufbar unter www.warsteiner-preis.de.

Quelle: Warsteiner Brauerei Haus Cramer KG