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Kreis Soest/Warstein (kso). Im Zusammenhang mit der Warsteiner Erkrankungs- welle wurden dem Kreisgesundheitsamt am Mittwoch [04. September 2013] ein Erkrankter und am Donnerstag [05. September 2013] sechs Erkrankte, die in die Krankenhäuser kamen, gemeldet. Insgesamt sind somit nun 161 Fälle erkrankter Menschen im Alter von 17 bis 93 Jahren zu verzeichnen, die in Zusammenhang mit dem Legionellenausbruch in Warstein gebracht werden können (Stand Donnerstag, 5. September 2013, 15 Uhr).

Für 68 gibt es einen bestätigten Labor-Legionellenbefund. Es handelt sich bei den am Mittwoch und Donnerstag gemeldeten Fällen nicht um Neuerkrankungen. Das Auftreten der Symptome erfolgte jeweils vor dem 31. August 2013. An diesem Datum lief die maximale Inkubationszeit nach Abschaltung des Verdunstungsrückkühlwerks Esser ab. Es liegt mittlerweile der Beweis vor, dass diese Anlage eine Quelle der Legionellenverbreitung ist.

42 Patienten werden nach Auskunft der Krankenhäuser noch stationär behandelt. Davon befinden sich 35 im Warsteiner Krankenhaus „Maria Hilf“. Zwei Erkrankte werden in Meschede stationär behandelt. Eine Person liegt in Lippstadt im Krankenhaus. Vier befinden sich zur stationären Behandlung in Soest.

Quelle: Pressestelle Kreis Soest