Print Friendly, PDF & Email

Warburg (ots). Am Dienstag [10. Oktober 2017] ist gegen 23.15 Uhr in der „Josef-Kohlschein-Straße“ ein Selbstbedienungsautomat für Fleischartikel aufgesprengt worden. Es entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro. Durch Zeugen konnten zur Tatzeit insgesamt fünf Personen am Tatort beobachtet werden.

Bereits am Montag [09. Oktober 2017] wurden aus den Bereichen der Parkfläche am „Gebrüderkirchhof“ und der „Johann-Conrad-Schlaun-Schule“ zwei Explosionen von Zeugen gemeldet. Hier konnten zwei Tatverdächtige beobachtet werden. Laboruntersuchungen haben mittlerweile ergeben, dass es sich bei dem eingesetzten Sprengstoff nicht um einen gewerblich hergestellten Sprengstoff handelt. Vielmehr handelt es sich um ein Selbstlaborat mit erheblicher Sprengwirkung, welches schon bei der Zündung zu schwersten Verletzungen führen kann.

Viele dieser Selbstlaborate sind chemisch instabil und höchstempfindlich, so dass bereits leichteste Erschütterungen zu einer Explosion führen können. Die Sprengung des Automaten kann aus strafrechtlicher Sicht ein Verbrechen darstellen, welches mit einer Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr oder in schweren Fällen mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft wird. Die Polizei in Warburg (Telefon 05641-78800) bittet Zeugen und Hinweisgeber sich zu melden./He.

Quelle: Kreispolizeibehörde Höxter (ots)
Foto: © Kreispolizeibehorde Höxter (obs / newsroom)