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sponsored_postEs gibt viele Wirtschaftszweige, in denen thermoanalytische Verfahren wie die Differenzialkalorimetrie eine wichtige Rolle spielen. Man nutzt sie in der Glas-, Legierungs-, Lebensmittel- und in der Nuklearindustrie. Mit ihr lassen sich die Eigenschaften von Materialien anhand statistisch erfassbarer Messreihen überprüfen und Qualitätsstandards zuverlässig sicherstellen.

So funktionieren thermoanalytische Verfahren

Man unterscheidet verschiedene Verfahren, mit denen sich die Eigenschaften von Stoffen anhand von Temperaturveränderungen feststellen lassen. Zunächst einmal sind hier die Verfahren der dynamischen thermischen Analyse zu nennen. Dabei wird der zu untersuchende Stoff langsam erhitzt bzw. abgekühlt. Ein Messinstrument überwacht die Temperaturen während des gesamten Prozesses. Zu den bekanntesten Verfahren dieses Typs gehören die Differenzial-Thermoanalyse, die dynamische Differenzkalorimetrie und die Thermogravimetrie. Die Geräte, die man zur Durchführung dieser Verfahren benötigt, findet man beispielsweise unter Linseis.com.

Die zweite Art der Verfahren, die bei der Bestimmung von Materialeigenschaften zum Einsatz kommen, bezeichnet man als statisch. Hier besteht die Besonderheit darin, dass die Stoffe über lange Zeiträume derselben Temperatur ausgesetzt werden. Man misst dabei Wasser- und Glühverluste.

Die Differenz-Thermoanalyse

Das Verfahren, das bei der Feststellung von Stoffeigenschaften mit Abstand am weitesten verbreitet ist, ist die Differenz-Thermoanalyse. Hierbei handelt es sich um eine Messmethode, bei der sich qualitative und quantitative Analysen ergänzen. Hierbei wird der Energieumsatz verschiedener Stoffe bei einem Phasenübergang festgestellt. Aus dem Kurvenverlauf, der bei der Temperaturmessung auftritt, kann man dann auf die besonderen physikalischen Eigenschaften eines Stoffes schließen. Dabei misst man nicht nur den Temperaturverlauf bei der zu untersuchenden Probe, sondern auch noch bei einem Referenzstoff, bei dem in den entsprechenden Temperaturbereichen keine Phasenübergänge auftreten.

Foto: © www.linseis.com

Foto: © www.linseis.com

Das Verfahren kommt vor allem bei der Analyse mineralischer Stoffe zum Einsatz. Man nutzt es beispielsweise bei der Entwässerung von Ton oder bei der Klinkerphasenbildung.

Worauf es bei thermoanalytischen Messgeräten ankommt

Temperatur spielt bei thermoanalytischen Verfahren eine besonders wichtige Rolle. Deshalb ist es wichtig, dass die bei der Analyse verwendeten Geräte einen möglichst großen Temperaturbereich abdecken. Idealerweise liegt er zwischen -150 und 2.400°C. Weiterhin ist eine vakuumdichte Bauweise wichtig. Nur so kann die Enthalpie unter einer sauberen Atmosphäre gemessen werden.

Will man weitere Informationen erhalten, kann man das Gerät außerdem mit weiteren Messinstrumenten koppeln. Dabei kommt beispielsweise ein Massenspektrometer zum Einsatz. Dadurch erhält man jederzeit verlässliche Messergebnisse. Außerdem lassen sich hochwertige Geräte dank ihrer praktischen Modulbauweise ganz nach Bedarf erweitern und reduzieren.

Foto: © entnommen der Webseite www.linseis.com