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Sundern / Hochsauerlandkreis (ots). Eine Frau aus Sundern erhielt in den letzten Tagen und Wochen mehrere Briefe, die angeblich von einer Hellseherin aus der Schweiz stammen. Darin teilt diese „Annabella“ mit, auf die angeschriebene Frau würden „15 Scheine“ im Gesamtwert von mehreren tausend Euro warten. Damit die Frau diese „Scheine“ erhalten könne, sei nur noch eine Befugnis zur postalischen Übertragung nötig. Außerdem – und wie war es anders zu erwarten – muss vorher ein Scheck über 35 Euro übersandt oder die Kreditkartendaten übermittelt werden.

Um diesem Vorgang zu erklären, wird in den Schreiben folgende Geschichte berichtet: Die Hellseherin habe einen Mann beraten, dem es finanziell schlecht gegangen sei. Da sich dieser Mann an ihre „okkulten Geheimnisse und Ratschläge“ gehalten habe, habe er ein Vermögen verdient. Von diesem Reichtum wolle er jetzt anderen Menschen ein wenig abgeben. Und die Wahl sei genau auf die Frau aus dem Bereich Sundern gefallen.

In allen Briefen ist immer nur von „Scheinen“ die Rede, die einen bestimmten Gesamtwert haben sollen. Es ist davon auszugehen, dass es sich weder um Bargeld, noch einen Scheck handelt, sondern um einen Beratungsvertrag mit der Hellseherin, der dann vermutlich noch weitere Kosten nach sich zieht.

Die Polizei kann nur dringend davon abraten, derartigen Betrügern auf den Leim zu gehen. Versenden Sie bitte werde einen Scheck, noch übermitteln Sie Ihre Kreditkartendaten. Selbst wenn man an Hellseherei glaubt, so handelt es sich hier eindeutig lediglich um Betrug, bei dem die Hintermänner es ausschließlich auf eines abgesehen haben: Ihr Geld.

Quelle: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis