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Sundern. Das Thema Flüchtlinge ist ein großes und bedeutendes Thema in der Stadt Sundern. Wie überall in Deutschland suchen auch bei uns viele Menschen aus Kriegsgebieten Asyl und Hilfe zu einem sicheren Leben. Damit verbunden sind große organisatorische, humanistische und finanzielle Fragen und Entscheidungen. Wo können die Flüchtlinge wohnen? Wer ist ihr Ansprechpartner? Wie können sie in die Gesellschaft integriert werden?

Um einen ersten Eindruck von der gegenwärtigen Flüchtlingssituation in Sundern zu erhalten, hat die Bürgermeisterkandidatin der CDU, Kerstin Pliquett die Dietrich Bonhoeffer-Schule besucht. Dort sind knapp dreißig Personen untergebracht. Die Bewohner sind in der Regel männlich und alleine angereist. Lediglich zwei Familien leben in der Schule.

In der Regel werden Frauen oder Familien mit Kindern städtischen Mietswohnungen zugewiesen. Das Leben in der Schule ist gut organisiert. Die Menschen bekommen nachhaltige Informationen über die soziale Infrastruktur in der Stadt (Ärzte, Lebensmittel etc.) und haben von der Stadtverwaltung einen eigenen Mitarbeiter, der für alle Fragen zur Verfügung steht. Er stellte auch heraus, dass die Hilfsbereitschaft der Sunderner Bevölkerung sehr groß ist und neben Sachspenden auch viele Menschen bei den Flüchtlingscafetreffen mitarbeiten.

Kerstin Pliquett bei den Flüchtlingen in der Dietrich Bonhoeffer Schule in Sundern. Foto: © CDU Sundern

Kerstin Pliquett bei den Flüchtlingen in der Dietrich Bonhoeffer Schule in Sundern. Foto: © CDU Sundern

Trotz der guten Organisation ist das Leben in einer Schule natürlich kein befriedigender Dauerzustand. Ziel muss es sein, Asylanträge zügig zu beantworten um den Menschen eine Sicherheit zu bieten und ihnen die Möglichkeit zu geben, einen Platz in der Gesellschaft zu finden oder Maßnahmen zu ergreifen, in ihrer Heimat wieder Fuß zu fassen.

Kerstin Pliquett betont nach ihrem Besuch: „Als Bürgermeisterin der Stadt Sundern werde ich das Thema Flüchtlinge engmaschig begleiten und dafür sorgen, dass sich jeder bei uns willkommen fühlt.

Quelle: CDU Sundern