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Sundern / Hachen. Rund 64.000 Übernachtungen pro Jahr organisieren, die Qualität der Angebote und der Gebäude halten, und daneben noch die neuesten Trendsportarten aufspüren – die Leitung des Sport- und Tagungszentrums Hachen ist vielseitig und eine große Herausforderung. Das erfuhr Bürgermeisterkandidat Ralph Brodel von der Leiterin Annette Schmidt bei einem Rundgang durch den Wohn- und Sportkomplex. „Das kann man nur mit einem superguten Team“, übertrug Annette Schmidt die lobenden Worte des Gastes gleich auf ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das Zentrum ist auch ein wichtiger Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsfaktor, berichtete die Leiterin. Vier Ausbildungsplätze in den Bereichen Hauswirtschaft und Verwaltung sind dort außerdem besetzt. Unterstützt wird das fest angestellte Team zusätzlich von neun Männern und Frauen, die einen freiwilligen Dienst absolvieren. Auch ökologisch ist das Haus vorbildlich, berichtete Annette Schmidt: der Strom wird über zwei Blockheizkraftwerke und Erdwärme komplett selber erzeugt.

Das Haupthaus, das benachbarte Sport- und Erlebnisdorf und das Bootshaus am Sorpesee wird vom Landessportbund betrieben und wird in erster Linie von Vereinen und Schulklassen genutzt. Für ihren Sport stehen neben der Dreifachturnhalle, dem Schwimmbad und der Sportplatz zahlreiche weitere Möglichkeiten zur Verfügung. Auch große Unternehmen mieten sich in Hachen ein, um zum Beispiel ein Teamtraining für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchzuführen. Ein passender Parcours dafür ist vorhanden, wie auch eine Anlage zum Bogenschießen, ein Mountainbike-Parcours oder ein Hochseilgarten.

Foto: © Bündnis "Zukunft Sundern"

Foto: © Bündnis „Zukunft Sundern“

Was kann die Stadt für Sie tun“, wollte Ralph Brodel von der engagierten Leiterin wissen und erhielt die einfache Antwort: „Uns mitdenken“. Die Existenz des Sport- und Tagungszentrums sei vielen Sundernern nicht bekannt, musste Annette Schmidt immer wieder feststellen, obwohl auf dem Gelände seit Jahrzehnten eine Sportschule des Landessportbundes besteht. Das heutige Gebäude wurde vor mehr als 31 Jahren eingeweiht.

Zwar ist die Auslastung „am Limit“, aber durch eine engere Zusammenarbeit mit der Stadt Sundern könnten vorhandene Angebote besser kombiniert und bekannt gemacht werden, erklärt die Leiterin. Das Bootshaus bietet sich zum Beispiel an, Radler-Gruppen für eine Übernachtung anzubieten.

Eine weitere Idee: Angebote für die Menschen, die über die Aktion „bewegt älter werden“ des Landessportbundes nach Hachen kommen. Sie erkunden während ihres Aufenthalts die nähere und weitere Umgebung und sind dankbar für Tipps zu Aktivitäten und Ausflügen. Manchmal fehlt es nur an einem Hinweisschild, auf den „Airlebnispfad“ in Amecke zum Beispiel. Dass diese Gedanken weiter getragen werden, dafür sorgt Annette Schmidt persönlich: Seit kurzem ist das Sport- und Tagungszentrum Hachen auch Mitglied im Stadtmarketing.

Quelle: Bündnis „Zukunft Sundern“