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Sundern / Allendorf. Mit einer lebhaften Gesprächsrunde in Allendorf begann der Bürgermeisterkandidat des Bündnisses „Zukunft Sundern“, Ralph Brodel, seine Bürgerinformationstour durch die einzelnen Sunderner Ortsteile. Der Auftakt war vielversprechend. Ralph Brodel zeigte sich bei den zahlreichen Fragen der Versammlungsteilnehmer zu speziellen Sunderner Problemen bereits sehr gut informiert.

Ob Fragen zu Windkraftnutzung, Motorradlärm, Innenstadtentwicklung mit der möglichen Umnutzung des Franz-Josef-Tigges-Platzes, der geplanten Ansiedlung eines Supermarktes in Stockum, der Wirtschaftsförderung oder auch dem heißen Thema Ferienpark Amecke, Ralph Brodel zeigte sich stets gut im Bilde und benannte die dabei aus seiner Sicht vorhandenen Probleme und Lösungsansätze. Er werde, wenn er Bürgermeister sei, versuchen, zusammen mit Bürger, Rat und Verwaltung alle Projekte vorrangig unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit zu behandeln. Was, so Brodel, nütze es Sundern, wenn Investoren hier Projekte verwirklichen möchten, bei denen es nicht sicher sei, dass diese Projekte auch in 10 Jahren noch tragen und dann möglicherweise das dicke Ende an der Stadt hängen bleibe?

Um so etwas zu vermeiden, sei bei allen Planungen von vornherein völlige Offenheit und Transparenz notwendig. Dafür stehe er. Ein Mauscheln hinter verschlossenen Türen komme für ihn nicht in Frage. Er habe im Falle der Wahl den Vorteil der völligen Unabhängigkeit, denn er sei Kandidat von 5 Parteien, nicht nur von einer. Deshalb könne ihn keine einzelne Partei unter Druck setzen.

Diese Unabhängigkeit wolle er nutzen, um übergreifend mit allen im Rat vertretenen Parteien Konsens herzustellen.

Quelle: Bündnis „Zukunft Sundern“