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Sundern. Die Junge Union Südwestfalen hat auf ihrer Bezirksversammlung über die Zukunft Europas und der gemeinsamen Währung diskutiert. Im Mittelpunkt standen dabei die konkreten Auswirkungen auf Südwestfalen.

Die Finanz- und Schuldenkrise ist die größte Herausforderung unserer Zeit und damit grade für uns als junge Generation von besonderer Bedeutung“, machte Paul Ziemiak, Bezirksvorsitzender der JU in seiner Begrüßung deutlich. Als Referenten waren Willo Blome, Geschäftsführender Gesellschafter SKS GmbH aus Sundern und Volkmar Klein, Bundestagsabgeordneter für Siegen-Wittgenstein geladen.

Blome erläuterte in einem engagierten Vortrag die Entwicklung der SKS Unter-nehmensgruppe in den Jahren der Krise. So wurden Teile der Unternehmensgruppe von der Wirtschaftskrise 2008/2009 schwer getroffen. Zahlreiche Mitarbeiter mussten innerhalb weniger Monate entlassen werden. Dass heute sogar mehr Mitarbeiter bei SKS arbeiten, liege auch an Entscheidungen der Politik. Mit beispielsweise der Kurzarbeit hat sie in Europa einzigartige Rahmenbedingungen geschaffen, um die Krise zu meistern. Für die heimischen Unternehmen sieht Blome allerdings zukünftig zwei große Problem: „Fachkräftemangel und bezahlbare Energie sind die Knackpunkte.

v.l.: Volkmar Klein MdB, Willo Blome, Paul Ziemiak und Carolin Ramroth, Vorsitzende der JU Sundern. Foto: JU Südwestfalen

Zwar stehe Deutschland heute besser da als vor der Krise, jedoch sei das im Rest Europas leider nicht der Fall erläuterte Klein: „Wenn der Euro auseinander fliegt, ist das ein riesen Problem.“ Der Haushaltspolitiker machte deutlich, welchen Grundsätzen die deutsche Politik folgt: „Mit einer stabilitätsorientierten Währungspolitik sind wir immer gut gefahren.“ Darum hätten sich die Bundespolitiker sehr weitgehende Beteiligungsrechte am ESM zugesichert. „Für jede Entscheidung muss der Bundestag zusammen kommen, selbst wenn es um eine kleine Bank aus Malta geht“, erklärte der Abgeordnete.

Sichere Arbeitsplätze sind die Grundlage für gute Lebensbedingungen betonte auch Ziemiak: „Unsere heimische Wirtschaft braucht Europa und einen stabilen Euro. Darum kämpfen wir als Junge Union gemeinsam mit der CDU für die Zukunft Europas und damit für die Zukunft Südwestfalens.

SKS Unternehmensgruppe:

Die SKS Unternehmensgruppe beschäftigt rund 600 Mitarbeiter. Der Konzern hatte im vergangenen Jahr rund 90 Millionen Umsatz. Zur Unternehmensgruppe gehören SKS Germany, Schött und Blomus. SKS Germany produziert Luftpumpen, Radschützer und Dirtboards für Fahrräder. In diesen drei Produkten ist das Unternehmen Weltmarktführer.

Junge Union Südwestfalen:

Die Junge Union Südwestfalen ist die größte politische Jugendorganisation in der Region. Sie zählt rund 4.800 Mitglieder in den Kreisen Soest, Siegen-Wittgenstein, Olpe, Hochsauerlandkreis und Märkischer Kreis. Die Mitglieder sind zwischen 14 und 35 Jahren alt. Bezirksvorsitzender ist seit 2009 Paul Ziemiak aus Iserlohn.

Quelle: Junge Union Südwestfalen