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Sundern (ots). Mit fortdauerndem Sommerwetter steigt die Zahl derer, die durch wildes Campen , Grillen und Lagerfeuer Gefahren für sich und andere heraufbeschwören.

Am Samstagabend, 27. Juli 2013, zwischen 21:30 Uhr und 22:30 Uhr meldeten mehrere Anrufer unterschiedliche Feuerstellen auf der Waldseite des Sorpesees. Aufgrund der zu diesem Zeitpunkt fast einen Monat andauernden Trockenheit und der Nähe der Feuer zum unmittelbar angrenzenden Waldgebiet, bestand die Gefahr von Waldbränden durch diese unerlaubten Feuerstellen.

Aus zurückliegenden, gleich gelagerten Einsätzen war den eingesetzten Polizeibeamten der Wache bekannt, da ss eine Annäherung an die Feuerstellen auf der Waldseite mittels Streifenwagen mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden sind. Deshalb nahm die Polizei Sundern Kontakt mit der DLRG (Standort Strandbad Langscheid) auf. Hier befanden sich noch mehrere Rettungsschwimmer und ein Bootsführer am Standort. Die DLRG erklärte sich sofort bereit, ihr Boot zur Verfügung zu stellen und gemeinsam mit der Polizei erreichte man vom See aus die relevanten Uferstellen.

Bei der Anfahrt an die erste und größte Feuerstelle konnten noch drei weitere Lagerfeuer auf der Waldseite gesehen werden.

Nach einem eindringlichen Gespräch mit einer Jugendgruppe aus dem märkischen Kreis, in dessen Rahmen das Feuer gelöscht und ein Bußgeld erhobe n wurde, beabsichtigten Polizei und DLRG die Anfahrt zu weiteren Feuerstellen. Offenbar war der Einsatz am ersten Lagerfeuer jedoch nicht unbemerkt geblieben. In der Zwischenzeit waren sämtliche, bis dahin noch betriebenen Lagerfeuer eilig gelöscht worden. Bei der anschließenden Patroullienfahrt bis zum Amecker Damm konnte kein weiteres Feuer mehr festgestellt werden. Offenbar hatte der gemeinsame Einsatz zur Einsicht geführt. Insbesondere der Müll und die Lagerfeuer beziehungsweise die Grillstellen bereiten den Behörden bei der anhaltenden Trockenheit ernsthafte Sorgen. Schon eine kleine Glasscherbe reicht momentan aus, einen Waldbrand auszulösen. Ein offenes Feuer oder glühende Grillkohle mit entsprechendem Funkenflug potentieren die Gefahr noch.

Es wird nochmals darauf hingewiesen: Das Betreiben von Feuer- oder Grillstellen im Ufe rbereich des Sorpesees ist verboten und wird mit Bußgeldern geahndet. Insbesondere nach langen Trockenperioden besteht erhöhte Waldbrandgefahr.

Quelle: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis